Mit Warnschildern Gefahren vermeiden
Warnschilder gehören zur
Sicherheitskennzeichnung und dienen dazu Gefahren zu vermeiden. Warnschilder tragen meist Piktogramme, damit sie sprachunabhängig international verständlich sind, gibt es aber auch bei eingeschränktem Benutzerkreis wie einer Firmenbelegschaft mit Text wie „Vorsicht Quetschgefahr“ oder als Kombischild.
Warnschilder sind oft vorgeschrieben
Warnschilder nach ISO 20 712
Warnschilder nach ISO 20 712 betreffen das Wasser in Strandnähe mit „Warnung vor flachem Wasser“ oder „“Warnung vor unvermittelter Tiefenänderung““ und die möglichen Nutzungen wie „Warnung vor dem Wasserski-Bereich“. Als Warnschilder sind die Schilder dreieckig mit einer Seitenlänge von 40 Zentimeter, besitzen einen gelben Hintergrund, einen schwarzen Rand und ein schwarzes Piktogramm. Die Schilder müssen für den Außenbereich konzipiert, also wetterfest und UV-beständig sein.
Warnschilder nach ISO 7010
Die nationale Einführung der ISO 7010 führt zu Veränderungen bei der Sicherheitskennzeichnung, denn in Zeiten der Globalisierung und Mobilität der Arbeitskräfte müssen Schilder überall verständlich sein. Eine eindeutige und international verständliche Sicherheitskennzeichnung kann – gerade bei den Warnschildern – lebensrettend sein und das unabhängig davon, wo man sich befindet und welche Sprache gesprochen wird. Das Umstellen auf die neuen Warnschilder ist zudem ideal bei internationalem Publikumsverkehr. Neben den Warnschildern sind von der
ISO 7010 aber auch Gebotszeichen, Verbotszeichen und Brandschutzzeichen betroffen. Alles in allem: die Piktogramme verändern sich etwas. Die Warnschilder sind oft für den innerbetrieblichen Bereich konzipiert. Die dreieckigen gelben Schilder mit schwarzer Umrandung und schwarzem Piktogramm drücken bspw. eine „Warnung vor Stolpergefahr“ bei Stufen, eine „Warnung vor schwebender Last“ bei Kranbetrieb, eine „Warnung vor Flurförderzeugen“ bei Hubwagen und Gabelstaplern, aber auch „Warnung vor dem Wachhund“ aus.
Warnschilder nach BGV A 8, ASR A1.3, DIN 4844-2
Die deutsche Berufsgenossenschaft hat viele Vorschriften (BGV) zur Unfallverhütung erlassen, so auch in A 8 die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz angesprochen wird, deren Zusammenfassung man in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A1.3) findet. In DIN 4844-2 findet man die Gestaltungsgrundsätze für die Warnschilder, die durch ISO 7010 zwischenzeitlich abgelöst wurden.