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„Schmiermittel“
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Damit läuft es wie geschmiert

Hoch entwickelte Gleit- und Schmiermittel ersetzen einfache Öle und Fette in der Industrie. Synthetische Herstellungsverfahren ermöglichen für jedes Einsatzspektrum den richtigen Schmierstoff.

Wie entstehen die verschiedenen Eigenschaften?

Mineralische oder synthetische Basisöle bilden die Grundlage für die verschiedenen Sorten. Die diversen Eigenschaften und Einsatzgebiete werden mit der Zugabe von Additiven, d.h. chemischen Zusatzstoffen, erreicht und festgelegt. Additive verändern die Grundeigenschaften der Basisöle signifikant. So können gezielt Stoffe zugesetzt werden, die verstärkt gegen Verschleiß schützen oder das Basisöl langsamer altern lassen.

Additive werden auch zur Veränderung der Viskosität eingesetzt. Die Viskosität einer Flüssigkeit sagt aus, wie zäh sie ist. Aufgrund chemischer Vorgänge nimmt die Zähflüssigkeit bei steigender Temperatur ab, und Öle als auch Fette werden dünnflüssiger. Schmier- und Gleitstoffe sollen bei Temperaturerhöhungen ihre gegebene Viskosität behalten, damit die Gleitwirkung bestmöglich erhalten und ein Austropfen verhindert wird. Aus den Temperaturangaben der Schmierstoffe wird u.a. der Schmelzpunkt ersichtlich.

Die Einsatzgebiete

Gut geschmierte Maschinen und Bauteile erhalten eine größere Lebensdauer. Regelmäßige Wartungen und entsprechendes Fetten bzw. Ölen vermindert die Entwicklung von Reibung und Korrosion. Die Effektivität der Maschinen wird erhöht, da alle Bauteile leicht laufen. Durch die zusätzliche Dichtwirkung von Schmierstoffen wird ein Eindringen von Flüssigkeiten oder Staub in wichtige Bauteile vermieden. Schwingungen werden vermindert, und die Wärmeabfuhr wird verbessert. Durch das bessere Gleiten wird der Energiebedarf herabgesetzt, da die Reibung herabgesetzt wird und damit der Kraftaufwand geringer ist.

Ihre Wartungs- und Reparaturkosten sinken mit der Auswahl des richtigen Schmierstoffes.

Schmierstoffdifferenzierung

Die Grobunterteilung der Gleit- und Schmiermittel wird aufgrund des Zustandes bei normaler Temperatur getroffen. Weitere Feinunterteilungen beziffern den jeweiligen Verwendungszweck.

  • Schmieröle sind flüssig. Sie werden primär zur Verminderung von Reibung, die Geräuschentwicklung und Materialverschleiß verursacht, eingesetzt. Hohe Drehzahlen oder hohe Temperaturen ermöglichen eine gute Verteilung des Schmierstoffes bis in den kleinsten Zwischenraum. Kettenöl dringt beispielsweise bis in die geringste Ritze vor und sorgt für einen reibungslosen Lauf.
  • Schmierfette sind fester als Schmieröle. Sie bilden einen besseren Schmierfilm, der zusätzlich beständiger ist. Sie haben eine gute abdichtende Wirkung und sind wasser- und schmutzabweisend. Beachten Sie das Temperaturverhalten, ab wann ein Schmierfett sich verflüssigt. Bei Schmierfetten wird weiterhin unterschieden in:
    1. Lithium-Seifenfette sind z.T. wasserabweisend und oxidationshemmend.
    2. Seifenfreie Fette werden für extrem aggressive Chemikalien eingesetzt.
    3. Kalk-Seifenfette weisen Wasser ab und zeichnen sich durch günstiges Kälteverhalten aus.
    4. Natrium-Seifenfette emulgieren mit Wasser und verhindern Korrosion.
  • Schmierpasten haben einen höheren Festschmierstoffanteil als Schmierfette. Besondere Anforderungen im Bereich der Temperatur oder Reibung definieren den Einsatzort für Schmierpasten. Antifestbrennpasten werden eingesetzt, wenn die Temperaturen extrem hoch sind. Schraubverbindungen an Hochtemperaturöfen können beispielsweise gut vor Korrosion geschützt werden, und ein leichtes Lösen der Verbindungen bleibt möglich.
  • Festschmierstoffe werden eingesetzt, wenn der Einsatz von Fetten und Ölen nicht mehr möglich ist. Graphit oder Molybdän sind zum Beispiel solche Festschmierstoffe. Selbst unter extremsten Bedingungen können die positiven Eigenschaften (Verhinderung der Reibung, Korrosionsschutz) noch genutzt werden.

Achtung bei der Auswahl

Nicht nur die Konsistenz ist bei der Auswahl des Schmierstoffes ein wichtiger Aspekt. Für verschiedene Bereiche gibt es spezielle Schmier- und Gleitstoffe. Durch die unterschiedlichen Eigenschaften ist genau auf die Einsatzgebiete zu achten.

  • Temperaturverhalten, Mischbarkeit, Schmierfähigkeit und die wasserabweisende Wirkung sind für den industriellen Bereich wichtige Faktoren.
  • Bei giftigen oder gesundheitsgefährlichen Schmier- und Gleitmittel muss der direkte Kontakt mit der Haut vermieden werden.
  • Beachten Sie vor allem bei dem Einsatz in der Nahrungsmittelindustrie die Bestimmungen. Eine bedenkliche Zusammensetzung der verwendeten Schmiermittel kann schnell eine Maschine und die produzierten Güter unbrauchbar machen.
  • Schmierstoffe sollten immer ihrem Bestimmungszweck entsprechend genutzt werden. Vaseline ist zum Beispiel nicht als Hydrauliköl einsetzbar.

Ökologie und Ökonomie

Wichtig ist es, ökologisch sinnvolle Lösungen zu finden. Biologisch abbaubare Schmierstoffe liegen im Trend. Sie sind leichter zu entsorgen und sparen somit wiederum Kosten. So können Sie neben der Materialeinsparung aufgrund geringerer Abnutzung Ihrer Maschinen auch noch etwas für die Umwelt tun.

Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Schmiermittel, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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