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"Keramikkondensator"

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Weitere Informationen zum Thema Keramikkondensator
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Keramikkondensatoren sind vielseitige Bauelemente für elektrische Schaltungen

Keramikkondensatoren, auch als Kerkos bezeichnet, sind wichtige Bauteile elektronischer Schaltungen und kommen z.B. als Perlen-, Scheiben- oder Rohrkondensator vor. Je nach Verwendungszweck bietet der Handel mit Abschlußdrähten versehene und unbedrahtete Kondensatoren an. Darüber hinaus werden Keramikkondensatoren in drei Anwendungsklassen unterteilt: in Klasse 1 (NDK-Kondensatoren), Klasse 2 (HDK-Kondensatoren) und MLCC (Chipkondensatoren). Trotz unterschiedlicher Eigenschaften haben alle Gruppen eines gemeinsam: die Verwendung von Oxidkeramik als Dielektrikum. Das keramische Dielektrikum kann mit einer hohen Permittivitätszahl aufwarten, so dass Kondensatoren mit großen Kapazitäten auf den Markt gebracht werden können. Die Kennzeichnung der Kapazitätsbereiche wird mittels der Einheit Farad (von pF Pikofarad pF bis Nanofarad nF) durchgeführt.

NDK-Kondensatoren

NDK-Kondensatoren sind mit Werkstoffen ausgestattet, die eine niedrige Dielektrizitätskonstante, eine geringe Eigenentladung und einen hohen Isolationswiderstand aufweisen. Verwendete Materialien sind hierbei Titanoxid modifiziert durch Zugaben von Zink, Magnesium, Tantal, Kobalt oder Strontium. NDK-Kondensatoren dienen vor allem zur Entkopplung und Kopplung von Schwingkreisen oder werden in Filtern und Zeitgliedern eingesetzt. Häufig verwendete NDK-Kondensatoren sind z.B. NP0, N150, P100, N1500, N33 und N75.

HDK-Kondensatoren

Kondensatoren der Klasse 2 haben eine hohe Dielektrizitätskonstante und sind überwiegend aus Bariumtitanat gefertigt. Letztgenanntem Grundstoff werden häufig zusätzliche Komponenten wie Aluminium- oder Magnesiumsilikate beigemischt. Durch ihr nichtlineares Temperaturverhalten  verlieren HDK-Kondensatoren mit wachsendem Gebrauch an Kapazität und sollten daher auf keinen Fall in frequenzbestimmenden Kreisen verwendet werden. Die Bauteile mit minimalem Bauvolumen werden vorrangig als Kondensatoren zur Kopplung und Siebung benutzt. X7R, Z5U und Y5V sind nur einige bekannte Namen von HDK-Kondensatoren. 

MLCC-Chipkondensatoren

Eine Sonderstellung unter den Keramikkondensatoren nehmen die vielschichtigen MLCC-Kondensatoren ein. Chipkondensatoren bestehen aus einem Keramikblock mit eingesinterten Kondensatorelektroden. Die einzelnen Metallschichten werden mit Hilfe eingebrannter Silber-Palladium-Beläge verbunden. Als Dielektrikum dienen Oxid- oder Titanatkeramik, die je nach Anforderung u.a. mit den Werkstoffen Zirconium, Niob oder Strontium modifiziert werden. MLCC-Chipkondensatoren sind vielseitig einsetzbar. So werden sie in der Nachrichtentechnik für Schwingkreise und Filter verwendet, lassen sich in SMD-Schaltungen einlöten oder werden beim Bau von Gleichspannungs- und AC/DC-Wandlern benötigt.  

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