Der Gummipfleger für langlebige Gummibauteile
Gummi ist ein vulkanisierter Kautschuk. Aufgrund seiner unterschiedlichen Eigenschaften wird er in vielen Bereichen eingesetzt – vor allem gern bei der
Autochemie. Fast alle
Dichtungen an Türen und Fenstern und den unterschiedlichsten Geräten sowie Maschinen bestehen aus Gummi. Dieser Dichtungsbereich sollte stets vor Alterungsprozessen geschützt werden. Dafür können Gummipfleger verwendet werden, welche die Elastizität des Gummis schützen.
Schutz vor Umwelteinflüssen
Gerade bei Gummidichtungen ist es wichtig, auf Sauberkeit und einen ausreichenden Schutz vor äußeren Einflüssen zu achten. Sonnenlicht, UV-Strahlung, Schmutz, hohe oder niedrige Temperaturen und einwirkende Chemikalien schädigen auf Dauer die Struktur des Gummis und machen ihn spröde und rissig. Sie sollten daher eine regelmäßige Reinigung durchführen und die anschließende Pflege nicht vernachlässigen.
Im Sommer und im Winter
Gummipfleger sind vor allem im Winter gern genutzt, um das Anfrieren von Gummidichtungen zu verhindern. Beispielhaft ist die Verwendung von Gummipflegern im Bereich der Türgummis beim Kfz. Durch den Einsatz von Gummipfleger, der aufliegt oder tief in den Gummi eindringt, wird verhindert dass Nässe stark anhaften kann und die Gummis zusammenfrieren. Aber auch im Sommer sollten Gummidichtungen nicht vernachlässigt werden, denn hohe Temperaturen, die bei permanenter Sonneneinstrahlung entstehen, können ebenfalls zu Schädigungen führen. Durch die Licht- und UV-Einwirkung wird der Alterungsprozess beschleunigt und der Gummi wird ohne entsprechende Pflegesubstanzen spröde.
Pflegemittel
Bei der Gummipflege kommen unterschiedliche Pflegemittel zum Einsatz. Talkum ist ein Pulver, das einfach auf den Gummi aufgetragen wird. Es hinterlässt allerdings pudrige Spuren und fällt leicht wieder ab. Es dringt kaum in den Gummi ein und gibt ihm seine Elastizität nicht in besonderem Maße zurück. Silikon und Glycerin eignen sich besonders gut. Auch bei starken Minustemperaturen sind die Gummidichtungen noch gut geschützt. Zudem dringen die Bestandteile in den Gummi ein und sorgen für erhöhte Elastizität. So bleibt der Gummi geschmeidig und wird nicht spröde oder rissig. Silikon hat zudem eine schmierende Wirkung.
Auftragen leicht gemacht
Gummipfleger werden in verschiedenen Ausführungen angeboten:
- Sprays sind leicht aufzutragen und bilden eine gleichmäßige dünne Schicht auf dem Gummi.
- Stifte sorgen dafür, dass sie gezielt und in gewünschter Intensität auftragen werden können. Bei schwer erreichbaren Stellen kommt der Stift jedoch an seine Grenzen.
- Puder fällt leicht ab und dringt nicht besonders tief in den Gummi ein. Bei der Verwendung von pudrigen Gummipflegern sollten Sie unbedingt auf schmale und spitze Auftragtüllen zurückgreifen.
- Flüssige Gummipfleger lassen sich gut mit Lappen oder Schwämmen auf dem Gummi verteilen und leicht einmassieren.