Schützen Sie wertvolle Unterlagen und Gegenstände
Sie müssen geschäftlich Digitale
Medien oder Wichtige
Ordner und
Mappen aufbewahren? Oder wollen Sie einfach nur Ihre wertvolle Münzsammlung vor Diebstahl und Feuer schützen? Wenn ja , dann sind Sie ein potentieller Käufer eines Tresores. Um Ihnen die Auswahl des für Sie passenden Tresores etwas zu erleichtern, geben wir vom Mercateo Autorenteam einige nützliche Tipps worauf sie bei der Auswahl des Tresores achten sollten.
Aufbau eines Tresors
Ein Tresor ist je nach Modell und Hersteller aus einer Hülle, meist aus Stahlblech gefertigt. Wer aber jetzt denkt, man könnte den Tresor mal eben mittels
Bolzenschneider oder
Schneidbrenner öffnen, der irrt gewaltig. Im inneren bzw. zwischen der äußeren und inneren Schutzhülle, befindet sich ein Kern aus massiven Stahlbeton. Die Zusammensetzung dieser Betonmischung allerdings ist streng geheim, da jeder Hersteller hierfür seine eigenen Komponenten verwendet.
Verschlussmechanismen von Tresoren
Jeder Tresor ist einzigartig genau wie seine Zahlenkombination oder das Riegelwerk das den Tresor verschließt. Denn nur derjenige der die Zahlenkombination kennt, gelangt ins innere und damit an die Wichtigen
Dokumente und deren Inhalt. Diese Variante einen Tresor sicher zu verschließen, ist nur ein Beispiel von vielen, denn längst haben die guten Alten
Zahlenschlosser ausgedient. Heute verwendet man mechanische oder elektronische Kombinationsschlösser die um ein vielfaches sicherer sind.
Sicherheitsstufen von Tresoren
Tresore werden je nach Modell in Verschiedene Sicherheitsstufen untergliedert, die auf der Innenseite der Tresortür angebracht ist. Dies ist besonders für die von Ihnen gewählte Versicherung wichtig. Den nur mit dieser Dokumentierten Sicherheit, ist es dem Sachversicherer möglich, eine Versicherungseinstufung des Tresors vorzunehmen.
Je nach Art der Anwendung benötigen Sie einen einwandigen Tresor mit leichtem Schutz bis hin zu Hochsicherheitstresoren mit mehrwandigem Aufbau. Bislang gibt bei Tresoren mehrere Normen, unter anderem die ältere VDMA- Norm, die auch heute noch Verwendung findet. Seit dem Jahr 2002 wird vom European Certification Board - Security Systems (ECB•S), dem neuen Zertifizierungsorgan der Forschungs- und Prüfgemeinschaft für
Geldschränke und Tresoranlagen eine Europa- Norm festgelegt die sich wie folgt gliedert. Beginnend mit der niedrigsten Sicherheitsstufe.
Klasse S1 nach prEN- 14450 (Einbruchschutz)
Klasse S2 nach prEN- 14450 (Einbruchschutz)
Klasse0 nach EN- 1143-1
Klasse 1 nach EN- 1143-1
Klasse 2 nach EN- 1143-1
Klasse 3 nach EN- 1143-1
Klasse 4 nach EN- 1143-1
Klasse 5 nach EN- 1143-1
Klasse 6 nach EN- 1143-1
Tipp: Bei Anschluss des Tresors an eine bestehende Vds (Vertrauen durch Sicherheit)
Alarmanlage, kann die Versicherungssumme verdoppelt werden.
Die Verschiedenen Tresorarten
Um ein Entwenden des kompletten Tresors zu vermeiden, sind mehrere Varianten des Aufbaus möglich.
Wandtresore werden vollständig in eine Wand eingemauert und verankert, während
Möbeltresore mit einem großen, möglichst schweren Möbelstück verbunden werden. Ein Bodentresor, wird wie der Name bereits aussagt, im Boden versteckt eingebaut. Ein Depositschrank wiederum ist ein Spezialtresor und optimal dafür ausgelegt, um Geldbomben und wichtige Briefe zu deponieren. Ein sehr beliebtes Modell eines Tresors in Unternehmen, ist auch der
Datenschutztresor . Dieser ist ein Tresor, der zur Aufbewahrung speziell für
Festplatten, Servern oder
Notebooks dient. Dies sind aber längst nicht alle Tresore. Bei uns finden sie deshalb unter andrem auch Den
Schlüsseltresor, den
Waffenschrank oder den
Hoteltresor.
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