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Mit Ventilen und Hähnen den Leitungsdurchfluss steuern

Ventile und Hähne werden in der Sanitärtechnik verwendet, um den Gas- oder Wasserdurchfluss im Leitungssystem zu steuern. Während Spültisch-, Bad- und Wasserarmaturen am Ende einer Wasserleitung sitzen, sind Ventile und Hähne meist Bestandteil des Gas- bzw. Wasserleitungssystems bzw. stehen in der Nutzung nicht direkt in Zusammenhang mit Sanitärkeramik oder anderen Entnahmemöglichkeiten.

Das Absperrventil

Das Absperrventil ermöglicht es, den Durchfluss einer Leitung aus Richtung des Versorgungsunternehmens komplett zu stoppen, etwa wenn ein Wasserrohrbruch vorliegt oder Leitungen gewartet werden müssen. Das Absperrventil muss daher leicht zugänglich sein und möglichst mit einem Handgriff geschlossen werden können.

Der Kugelhahn

Hier schließt eine Kugel die Leitung, indem die Durchflussbohrung um 90 Grad gedreht wird. Das Abschließen erfolgt entweder manuell mit einem Handhebel oder einem Flügelgriff oder automatisch mit pneumatischem Drehantrieb, pneumatischem Schwenkantrieb bzw. elektrischen Dreh- oder Schwenkantrieb.

Der Kunststoffhahn

Wasserhähne aus Messing werden heute schon vielfach durch den Kunststoffhahn ersetzt. Die Vorteile sind neben einem günstigen Preis, das rostfreie und oxidationsbeständige Material. Kunststoffhähne gibt es auch als Ab- oder Auslass für Kanister.

Das Magnetventil

Das Magnetventil eignet sich hervorragend für eine automatisierte Steuerung. Elektromagnete wirken hier auf die Absperrvorrichtung ein. Man kann zwischen direkt-, vor- und zwangsgesteuerten Magnetventilen unterscheiden:
  • direkte Steuerung: das Ventil arbeitet druckunabhängig, ist damit ab 0 bar einsetzbar und kann auch druckunabhängig gesteuert werden;
  • vorgesteuerte Ventile: sie reagieren auf einen Differenzdruck und sind ohne diesen nicht nutzbar;
  • zwangsgesteuerte Ventile: hier führt ein Differenzdruck nur zu einer Wirkungserhöhung der Magnete, es kann aber auch druckunabhängig gearbeitet werden.

Das Rückschlagventil

Ein Rückschlagventil lässt einen Strömungsdurchfluss, egal ob Wasser oder Gas, nur in eine Richtung zu und wird daher auch Wegeventil genannt. Entweder muss der Druck die Kraft einer Feder überwinden, damit sich das Ventil öffnet, oder das Medium selbst bewirkt ab einem gewissen Druck (Rückschlag) das Schließen des Ventils.

Der Zapfhahn

Der Zapfhahn wird für Flüssigkeiten genutzt, um sie aus Rohrleitungen oder Behältnissen wie Ballons, Fässern oder Kanistern abzulassen. Im Unterschied zu Entleerungsventilen lässt sich der Zapfhahn immer mit einer 90-Grad-Drehung verschließen.

Zu beachten

Achten Sie bei Ventilen und Hähnen immer auf
  • die Materialverträglichkeit zum Medium,
  • den Anschluss,
  • die Flussrichtung und
  • den geltenden Druck- bzw. Temperaturbereich.

Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Ventile, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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