Müllsäcke - Abfallentsorgung leicht gemacht
In jedem Bereich fällt Müll an. Sei es im Büro, im Handwerk oder in der industriellen Fertigung. Für Müll, der nicht gesondert entsorgt werden muss, bieten sich Müllsäcke an. Diese sind leicht zu transportieren, können an jedem beliebigen Ort genutzt werden und haben ein geringes Eigengewicht. Durch unterschiedliche Eigenschaften kann der Müllsack an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden und sorgt dadurch für eine optimale Abfallentsorgung.
Ob preiswerter Müllsack für den alltäglichen Gebrauch und das Entsorgen leichter Abfälle, wie Tapetenreste oder Folien, oder das robuste und reißfeste Modell, welches auch bei starker Dehnung durch schwere Abfallprodukte wie Bauschutt ohne zu reißen transportierbar ist. Für jeden Anspruch ist in Volumen, Stärke, Verschluss und Farbe der passende Müllsack zu finden. Ordnung und Sauberkeit sind ein Plus, wenn es um schnelle und ordentliche Arbeit geht. Um das Einfüllen zu erleichtern, werden
Müllsackständer genutzt. Durch sie wird der Sack offen gehalten und zwischen dem Benutzen durch einen Deckel verschlossen.
Volumen
Die Frage der Müllsackgröße ist nicht nur eine Frage, wie viel Müll bei Ihnen anfällt, sondern auch wie schwer dieser ist. Durch kleinere Volumina kann die Möglichkeit des einfachen Transports auch bei schweren Abfallprodukten noch gewährleistet werden. Bauschutt oder bei Straßenreinigung anfallender Kehricht kann schnell zu einem hohen Gewicht führen. Ist der Müllsack zu groß und zu voll, wird der Transport zum Entsorungscontainer schwierig. Berücksichtigen Sie aber neben dem Gewicht, wie sperrig Ihr Abfall ist. Große Posten wie alte Fußbodenbeläge, aber auch leichter Müll in Form von Verpackungsmaterialien wie Styropor oder Folien erfordern einen Müllsack mit hohem Fassungsvolumen. Aus hygienischen Gründen ist es ratsam, dass Sie auch die anfallende Menge an Müll berücksichtigen. Der Müllsack sollte, gerade bei verderblichem Müll wie Küchenabfällen, nicht über Tage offen gesammelt werden. Um das Volumen trotzdem optimal auszunutzen, empfiehlt sich eine Anpassung im Bereich des Volumens.
Grundsätzlich gilt:
- Kleiner Müllsack - bei hohem Gewicht, geringer Größe und geringem Abfallanfall
- Großer Müllsack - bei geringem Gewicht, sperrigen und voluminösem Abfall und hohem Müllaufkommen
Folienstärke
Neben der Größe spielt die Folienstärke eine übergeordnete Rolle. Nichts ist ärgerlicher als ein Müllsack, der im gefüllten Zustand reißt. Die Folienstärke ist ein wichtiger Indikator, wie reißfest und stabil der Müllsack ist. Standardmüllsäcke haben eine Folienstärke von 60 µm. Säcke mit einer geringeren Folienstärke sollten nur für sehr leichten Müll wie Verpackungsfolien und ähnliches verwendet werden. Für Bauschutt und schwere Abfälle sind Müllsäcke mit hoher Folienstärke unverzichtbar. Ab 100 µm sind höhere Belastungen möglich, dann eigenen sie sich auch für den Handwerker.
LPDE oder HPDE
Bei LPDE und HPDE handelt es sich um zwei unterschiedliche Polymertypen. Kunststoffe sind chemische Verbindungen aus Polymerketten, je nach Herstellungsart und Zusammensetzung unterscheiden sich die Kunststoffe und somit auch die Folien in ihren Eigenschaften voneinander. Beim Müllsackkauf ist das Folienmaterial nicht ganz uninteressant, um die für Sie am besten passenden Eigenschaften zu erhalten.
- LPDE ist sehr weich und hat eine geringere Dichte. Die Müllsäcke aus diesem Material sind dehnbarer und rascheln nicht. Gerade beim Reinigen in öffentlichen Einrichtungen kann das Rascheln herkömmlicher Folien störend wirken, daher ist auch dieser Aspekt zu berücksichtigen. Auch sperriges Material lässt sich in LPDE-Säcken leichter verstauen.
- HPDE-Müllsäcke bestechen durch eine hohe Festigkeit. Das Material ist zwar nicht so dehnbar und elastisch, kann aber einem höheren Gewicht standhalten, bis es zum Zerreißen kommt. Berücksichtigen Sie auch wieder die Eigenschaften des zu entsorgenden Abfalls.
Fazit
Benötigen Sie eine hohe Dehnbarkeit, verwenden Sie für Ihren sperrigen Abfall Müllsäcke aus LPDE. Geht es eher um die Reißfestigkeit, ist HPDE das passende Material für Sie, da es die höchste Reißfestigkeit unter den Kunststoffen aufweist.
Farbwahl
Mit Müllsäcken in unterschiedlichen Einfärbungen wird es für Sie leichter, den Müll zu trennen. Bekennen Sie Farbe. Passen Sie die Farbe der Müllsäcke am besten an das bei Ihnen vor Ort übliche Entsorgungssystem und die Mülltonnen an. Ist Ihre Papiertonne blau, nutzen Sie für Papiermüll auch blaue Müllsäcke, für Restmüll oder Bauschutt kommen oft schwarze oder graue Säcke zum Einsatz, in gelben wird Kunststoff gesammelt und für besonderen Müll nutzen Sie einen roten Sack. Einfacher geht die
Abfallentsorgung nicht. Farben spielen bei der Sortierung eine wesentliche Rolle und vereinfachen die richtige Zuordnung.
Verschlusssache
Müllsäcke mit Zugband sind vorteilhaft, da ein Verschließen leicht möglich wird. Kein lästiges Binden der oberen Enden mehr und das Zugband ist auch nach dem Verzurren nochmal leicht zu öffnen. Ist es allerdings erst einmal zusammengeknotet, kann der Müllsack ohne Beschädigung nicht nochmals geöffnet werden. Wollen Sie den
Sack zubinden und später nochmals öffnen, greifen Sie auf Verschlusssysteme zurück, bei denen die oberen Sackenden verknotet werden. Diese lassen sich leichter wieder öffnen.
Alles Bio
Kompostierbare Müllsäcke aus Biofolie sind besonders empfehlenswert, wenn Sie Biomüll entsorgen möchten. Gerade Küchenabfälle lassen sich so hervorragend verpacken. Durch die Biofolie erhalten Sie eine Kombination der Eigenschaften von Folie wie Reißfestigkeit und den Schutz vor auslaufender Flüssigkeit und haben die biologischen Vorteile von
Papiersäcken, die sich bei der Kompostierung komplett auflösen. Der Sack muss also nicht mehr ausgekippt werden, sondern kann komplett auf dem Biomüll landen.