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„Kartons“
Überbegriffe
Faltkarton
Obwohl der gelieferte Sta­pel kaum Platz wegnimmt, lassen sich diese Kartons mit wenigen Handgriffen aufstellen.
Stülpdeckelkarton
Dieser zweiteilige Karton besteht aus dem Boden und einem Deckel, mit dem sich die Füllhöhe individuell an­passen lässt.
Klappschachtel
Sind leicht aufzustellen und ideal für Verpackungs­güter, wie z. B. Warenmuster, Bro­schüren, Ersatzteile, Klein­teile.
Aufrichtekarton
Blitzschnelles Aufrichten des Kartons durch simples Auseinanderziehen ermög­licht zeitsparendes Verpa­cken von Produkten.
Galia Karton
Diese Kartons entsprechen den Verpackungsvorschriften der französischen Automo­bilindustrie.
Standardkartons
Kartons nach FEFCO-0201
Faltschachtel mit aneinan­derstoßenden Boden- und Deckelklappen.
Kartons nach FEFCO-0203
Faltschachtel mit teilüber­lappenden Boden- und Deckelklappen.
Kartons nach FEFCO-0421
Wellpappstanzverpackung, die stirnseitig mittels Verbin­dungslaschen mit dem Bo­den verriegelt und aufge­stellt werden kann.
Kartons nach FEFCO-0426
Wellpappstanzverpackung, die längsseitig mittels Ver­bindungslaschen mit dem Boden verriegelt und auf­gestellt werden kann.
Kartons nach FEFCO-0711
Faltschachtel mit Automa­tikboden und aneinander­stoßenden Deckelklappen.
Umzugskartons
Extra stabile Ausführung mit Griffausstanzungen für Um­zug, Transport und Aufbe­wahrung.
Spezialkartonagen
Postkarton
Karton- und Boxensystem wurde mit seinen Normfor­maten für einen portoopti­mierten Versand durch die Post entwickelt.
Eurokarton
Diese Modulboxen in stan­dardisierten Größen sind optimal auf Europaletten­maße abgestimmt.
Flachkarton
Es handelt sich um extra schmale Kartons, speziell für den Versand sehr flacher Produkte.
Polsterbox
Bietet optimalen Schutz für alle besonders empfindli­chen Güter, wie z. B. elektri­sche Geräte und Glas­waren.
Trapezverpackung
Durch die Trapezform ergibt sich eine hohe Stabili­tät und die Kartons sind stapelbar, sie eignen sich daher auch zur Archivierung.
Versandhülsen
Eignen sich hervorragend für das Verschicken von Pos­tern und Plänen, es gibt sie in verschiedenen Formen.
Teleskopverpackung
Durch das Verschieben des Deckels passen Sie die Län­ge der Verpackung individuell Ihrem Versandgut an, wird von der Post nicht als Sperrgut behandelt.
Z-Kartonage
Ist eine Endlos-Kartonage in Z-Lage, die je nach Be­darf einfach auf die erfor­derliche Länge zugeschnit­ten wird.
ESD-Versandbox
Weist eine hohe elektrostatische Abschirmung auf und ist für die Lagerung sowie den Versand von Elektronik-Komponenten geeignet.
Fixierverpackung
Durch Anpassen der Folie oder dem Umklappen der Seiten können die zu verpa­ckenden Gegenstände im Karton fixiert werden.
Flaschenkarton
Zur Vermeidung von Trans­portschäden sind die einzel­nen Flaschen voneinander getrennt und der Flaschen­hals wird z. T. fixiert.
Geschenkkarton
Eignet sich auf Grund eines ansprechenden Designs für das Verpacken bzw. Präsen­tieren von Waren auf Mes­sen oder ähnlichen Veran­staltungen.
Tortenkarton
Für den sicheren Transport von Backwaren.
Thermoversandkarton
Kartons mit integrierter Iso­lierung für den Lebensmit­telversand.
Palettenbox
Zur Aufnahme von kleine­ren Kartons und Packstü­cken für Palettenbeladung, sie sind zur leichteren Be­füllung aufklappbar und sehr stabil.
Kleiderbox
Ideale Boxen für den hän­genden Versand oder Trans­port von Kleidungsstücken.
Wickelverpackung
Mit Selbstklebeverschuss, Eckenschutz und Aufreiß­faden für die optimale An­passung der Verpackung an die Versandwaren.
Schwerlastkarton
Die starke Qualität macht sie extrem belastbar und gewährleistet eine hervor­ragende Stapelfähigkeit.
Gefahrgutkarton
Sind außen wasserabwei­send, haben einen speziel­len Aufdruck und müssen die Zertifizierung für die zu transportierenden Stoffe haben.
Exportverpackung
Witterungsbeständige Sperr­holzfaltkiste. Für den Export in alle Länder zugelassen. Sie eignet sich für den Ver­sand von leichten sowie schwe­ren Gütern.
Bilderkarton
Ermöglichen einen sicheren und stabilen Transport wert­voller Bilder.
Kartonagen nach FEFCO
Gruppe 01
Handelsübliche Rollen und Tafeln aus einlagiger Well­pappe.
Gruppe 02
Faltkartons- und schachteln mit Laschenklebung oder Drahtheftung, die meist aus einem Stück bestehen.
Gruppe 03
Deckelschachteln, beste­hend aus zwei oder mehr Teilen, die über einen Rumpf gestülpt werden.
Gruppe 04
Falthüllen und Trays, aus einem Zuschnitt bestehend, Seitenwände und Deckel sind am Bodenteil ange­legt.
Gruppe 05
Schiebe- und Gürtelschach­teln, bestehen aus Ringein­sätzen und Manschetten die ineinander geschoben wer­den.
Gruppe 07
Fertig geklebte einteilige Aufrichte- und Faltboden­schachteln, die durch das Aufrichten sofort gebrauchs­fertig sind.
Gruppe 09
Inneneinrichtungen, wie z. B. Einsätze, Stege oder Trennwände, die mit dem Karton fest verbunden oder als getrennte Elemente ein­gesetzt werden können.
Weitere Informationen zum Thema Kartons
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Einkaufsberater Karton

Als Karton bezeichnet man einmal das Produkt aus Zellfasern, dessen Flächengewicht zwischen Papier und Vollpappe liegt; andererseits meint man damit umgangssprachlich, die aus diesem Material oder aus Pappe gefalteten Schachteln (Behälter). Für die Verpackungsindustrie bzw. Verstauen, Lagern oder den Transport von Gegenständen ist der Karton als Behälter zum Aufbewahren und Transportieren von großer Bedeutung. Für jede Art der Umverpackung gibt es praktisch die passenden Kartons. Sie werden in verschiedenen Stärken und Größen hergestellt. Beim Kauf eines Kartons müssen mehrere Kriterien beachtet werden.

Das Material - einlagige und mehrlagige Kartons

Man unterscheidet zwischen ein- und mehrlagigen Kartons. Er kann gegautscht oder geklebt sein. Mehrlagige gegautschte Kartons bestehen aus mehreren Faserschichten, die nicht unbedingt gleichartig sein müssen. Die Herstellung erfolgt einzeln auf speziellen Rund- oder Langsiebmaschinen bzw. kombinierten Rundlangsiebmaschinen einzeln. Anschließend werden die Schichten nass zusammengeführt.

Der Behälter für Aufbewahrung und Transport

Kartons gibt es in einer großen Bandbreite für fast jeden erdenklichen Zweck. Von der Briefbox bis zum Umzugskarton und von der Chipbox bis zur Kleiderkiste - für jeden speziellen Einsatzzweck gibt es einen passenden Karton. Selbst für den Transport von Gefahrgut gibt es spezielle Umverpackungen. Und geht es um den Transport stoßempfindlicher Bauteile, so empfiehlt sich der Einsatz einer Noppenschaum-Verpackung, die auf Wunsch sogar ein elektrisch leitfähiges Schaumstoff-Noppen-Futter besitzen, um elektrostatische Aufladungen zu verhindern.

Die Ausführung - Wellpappe vs. Vollpappe

Bei Kartonpappe unterscheidet man zwischen zwei Begriffen, Voll- und Wellpappe.

Unter Vollpappe versteht man eine massive Pappe mit einer flächenbezogenen Masse bzw. Flächengewicht > 225 g/qm. Sie kann entweder einlagig oder gegautscht sein. Vollpappe ist meistens auch zusammengeklebt, beklebt, imprägniert oder beschichtet und wird als Maschinenpappe oder Wickelpappe hergestellt.

Unter Wellpappe versteht man eine Pappe aus einer oder mehreren Lagen eines gewellten Papiers, das auf Papier oder Karton geklebt ist. Wellpappe ist eine der am weitesten verbreiteten Verpackungen der Welt. Man unterscheidet viele verschiedene Wellenarten von Wellpappe:

  • Einseitige Wellpappe besteht aus einer Lage gewellten Papiers, das auf Papier oder Karton geklebt ist.
  • Einwellige Wellpappe besteht aus einer Lage gewellten Papiers, das zwischen zwei Lagen Papier oder Karton geklebt ist.
  • Zweiwellige - auch als doppelwellige Wellpappe bekannt - besteht aus zwei Lagen gewellten Papiers, die durch eine Lage gewellten Papiers oder Karton miteinander verklebt sind und deren freie Außenflächen ebenfalls mit je einer Lage Papier oder Karton beklebt sind.
  • Dreiwellige Wellpappe besteht aus drei Lagen gewellten Papiers, die durch zwei Lagen Papier oder Karton miteinander verklebt sind und deren Außenflächen ebenfalls mit je einer Lage Papier oder Karton beklebt sind.

Dank ihres geringen Flächengewichts und ihrer zugleich sehr guten Festigkeitseigenschaften zählt die Wellpappe als eines der besten Verpackungsmaterialien. Für leichtere Güter können Sie am besten einwellige oder zweiwellige Wellpappe verwenden, wie z.B. für Produkte der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Für schwere und empfindliche Güter passt am besten die dreiwellige Wellpappe.

Abmessungen

Für jede Schachtel findet man eine Abmessung, aber es ist oft schwer nachzuvollziehen, wofür die Zahlen stehen. Die Größen L, B, H stehen in jeder Beschreibung der Gehäusekonstruktion. Die Kartons werden meistens in folgenden Maßen in Millimeter (mm) dargestellt:

  • Länge (L) x Breite (B) x Höhe (H)
  • Länge (L) ist die längere Abmessung an der Öffnungsseite
  • Breite (B) ist die kürzere Abmessung an der Öffnungsseite
  • Höhe (H) ist die Abmessung zwischen der Oberkante an der Öffnungsseite und der Bodenkante

Bei Deckel- oder Stülpschachteln ist die Höhe H des oberen Teils bzw. Deckels immer als viertes Maß hinter einem Schrägstrich angegeben, wie z.B. 355 x 205 x 120/40 mm.

Spezielle Kartonarten

Bristolkarton

Bristolkarton ist ein aus drei oder mehreren Lagen zusammengeklebter Karton. Die Ober- und Unterdecke werden aus holzfreien Stoffen hergestellt und die mittlere Einlage ist meist holzhaltig. Bristolkarton besitzt eine hohe Biegesteifigkeit. Er wird oft für Preisschilder, Postkarten etc. verwendet.

FEFCO Code

Hierbei handelt es um einen internationalen Code, der vom European Federation of Corrugated Board Manufacturers (FEFCO) mit dem Ziel erstellt wurde, dem Nutzer unabhängig von der jeweiligen Landessprache die Eigenschaften eines Kartons leicht verständlich zu vermitteln. Dabei werden Kombinationen aus Zahlen verwendet, die einen bestimmten Kartontyp darstellen. Insgesamt gibt es acht Grundkategorien in der Kodierung, die durch die ersten 2 Zahlen von 01 bis 09 dargestellt werden.

Auszug aus dem FEFCO Code (wortgenaue Wiedergabe)

  • Typ 01: Handelsübliche Rollen und Tafeln
  • Typ 02: Faltschachteln (Faltkisten) bestehen in der Regel aus einem Stück mit einer durch Laschenklebung, Drahtheftung bzw. Klebestreifen verbundenen Fabrikkante sowie Deckel- und Bodenklappen. Sie werden flach zusammengefaltet versandt, sind gebrauchsfertig und werden anhand der Klappen verschlossen.
  • Typ 03: Deckelschachteln (Stülpschachteln) bestehen aus zwei oder mehr Teilen. Ein Oberteil (Deckel) wird über ein Unterteil (Boden) gestülpt oder beide über einen Rumpf.
  • Typ 04: Falthüllen und Trays bestehen im allgemeinen aus einem Zuschnitt. Zwei oder alle Seitenwände und der Deckel sind am Boden angelenkt. Sperrvorrichtungen, Handgriffe, Verkaufsteller usw. können bei dieser Ausführungsart mit vorgesehen werden.
  • Typ 05: Schiebeschachteln (Gürtelschachteln) bestehen aus mehreren in verschiedenen Richtungen ineinanderschiebbaren Ringeinsätzen und Manschetten. Zu dieser Gruppe gehören auch Überschiebhülsen.
  • Typ 06: Formfeste Schachteln bestehen in der Regel aus zwei Seitenteilen und einem Mittelteil, das Boden und Deckel bildet. Diese Schachteln können als vorbereitete Zuschnitte geliefert werden und sind dann vom Verbraucher durch Drahtheftung zu verbinden.
  • Typ 07: Fertig geklebte Schachteln sind einteilige. faltbare Schachteln, die zusammengelegt geliefert und durch einfaches Aufrichten gebrauchsfertig aufgestellt werden. Die Schachteln können mit einem Faltboden (Faltbodenschachtel) oder mit Diagonalbiegung (Aufrichteschachtel) ausgerüstet sein.
  • Typ 09: Inneneinrichtungen wie Einlagen, Einsätze, Stege,Trennwände, Gefache, Polster und dgl., ob mit der Kiste fest verbunden oder als getrennte Elemente. Zahlenangaben für Wände sind beliebig und können ggf. höher oder niedriger ausfallen.
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