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Über die Gasarmatur den Gasfluss steuern und regeln

Der Begriff der Armaturen ist recht weitläufig und umfasst Elemente, die den Durchfluss in Rohren und Leitungen regulieren, also auch Klappen und Ventile. Die Gasarmatur betrifft demnach Gasleitungen. Gasleitungen werden in Gebäuden genutzt, um Warmwassersysteme oder Heizungen mit der notwendigen Energie zu versorgen oder in Laboren, um Bunsenbrenner zu betreiben bzw. erforderliche Gasgemische herzustellen.

Zur Sicherheit

In den technischen Regeln für Gasinstallationen sind Montagearbeiten an Gasleitungen und Gasentnahmestellen präzise geregelt und dürfen nur von Installateuren mit entsprechender Zulassung für Gas durchgeführt werden. Also Hände weg von der Gasarmatur und einen Fachmann bestellen!

Zusätzlich verlangt die Sicherheit zur Vermeidung von Manipulationen den Einbau eines Gasströmungswächters, der den Gasfluss bei Überschreiten der Schießgeschwindigkeit schlagartig unterbricht. Wird dann ein Leck geschlossen, öffnet der Wächter in Folge des Druckausgleichs automatisch wieder. Zusätzlich sind in gewerblich genutzten Wohngebäuden zur Vermeidung von Explosionen bei Bränden thermisch auslösende Absperreinrichtungen (TAE) vorgeschrieben, wenn es sich um Neuanlagen handelt bzw. ein Gerät oder eine Armatur getauscht wird. Das Sicherungslot in der TAE schmilzt bei etwa 100 Grad Umgebungstemperatur und gibt einen Sicherheitsstift des Schließkegels frei, der den Gasfluss stoppt. Hat eine TAE ausgelöst, muss sie getauscht werden.

Absperrventile

Absperrventile sichern, indem man oft manuell den Gasdurchlauf abstellt. Je nach Gasanlage müssen die Absperrventile unterschiedlichen Drücken standhalten, wobei man bis 100 mbar von Niederdruck und über 100 mbar bis zu einem Bar von Mitteldruck spricht. Gasanlagen in Gebäuden werden je nach Anbieter mit Stadt- (S) oder Erdgas (E) bzw. einer Erdgasuntergruppe (LL) betrieben, wobei das Material des Absperrventils der konkreten Gasart optimal widerstehen muss.

Druckminder-Ventile

Druckminder-Ventile sorgen dafür, dass unabhängig vom Druck am Ventileingang am Ventilausgang ein festgelegter Druck zur Verfügung steht. Dies geschieht dadurch, dass sich eine Membran zwischen Zu- und Abfuhr entsprechend biegt, wenn der Außendruck zu hoch ist, und damit das Ventil so geregelt wird, dass der Durchfluss vermindert wird.

Kugelhähne

Kugelhähne verdanken ihren Namen dem Absperrmechanismus. Der Gasdurchfluss erfolgt in geöffnetem Zustand durch eine Bohrung in der Mitte der Kugel. Dreht man den Griff um 90 Grad, dreht sich die Kugel mit und sperrt die Gaszufuhr.

Magnetventile

Magnetventile funktionieren, indem ein Ventil von einem Elektromagneten geregelt wird. Die Abdichtung muss dabei meist den bestehenden Betriebsdruck überwinden können, um sich zu schließen und wird dann durch den Druck auch verschlossen gehalten.

Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Gasarmatur, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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