Flachbildschirm - der flache Breite schafft Platz und Überblick
Arbeitsfläche auf dem Schreibtisch kann man nie genug haben, irgendwie fehlt immer ein Stückchen davon. Nicht selten ist der
Computer zumindest indirekt schuld daran. Der Rechner selbst steht zwar oft unter dem
Tisch, aber die Bedienelemente Tastatur, Maus und insbesondere der
Röhrenmonitor nehmen die halbe Arbeitsfläche ein. Damit Dokumente gut lesbar und vollständig auf dem Bildschirm angezeigt werden können, sind zudem große
Bildschirme ab 19 Zoll Bildschirmdiagonale erforderlich. Aber je breiter ein Röhrenmonitor ist, desto tiefer ist er auch.
Nicht selten misst ein großer Monitor mehr als 40 Zentimeter in der Tiefe. Damit ist ein normaler Schreibtisch in der Tiefe schon über die Hälfte verstellt.
Nicht so bei Flachbildschirmen, die auch bei großen Bildschirmdiagonalen mit weniger als 20 Zentimeter Platz in der
Tiefe auskommen. Damit gewinnt man vor dem Monitor bis zu 30 Zentimeter zusätzliche Arbeitsfläche gegenüber einem Röhrenmonitor. Weitere Vorteile wie
Strahlungsarmut und geringerer Stromverbrauch sowie eine sukzessive Verbesserung der Qualität bei fallenden Preisen haben den Siegeszug der Flachbildschirme
auf den Schreibtischen noch befördert.
Technik
Mit den Flachbildschirmen hat die voluminöse Röhre ausgedient. Als PC-Flachbildschirme kommen Geräte mit LCD-Technologie zum Einsatz.
Die im TV-Bereich verbreiteten Plasma-Flachbildschirme sind wegen der Einbrenngefahr für den regelmäßigen Betrieb
als PC-Monitor eher ungeeignet.
Ein LCD-Bildschirm besteht aus einem Netzwerk von elektronisch schaltbaren Bildpunkten (Pixel). Die Bildpunkte werden durch so genannte
TFT (Dünnschichttransistoren) geschaltet. Die Geräte werden daher auch als TFT-Monitor bezeichnet. Die Anordnung der
Bildpunkte bestimmt die physikalische Auflösung des Flachbildschirms. In dieser Auflösung ist die Anzeigequalität am besten. Aktuelle Displays haben mindestens
einen digitalen Videosignaleingang, der eine hohe Anzeigequalität unterstützt. Oft sind ältere Rechner nur mit einem analogen VGA-Anschluss ausgestattet, so dass viele
Flachbildschirme zusätzlich mit einem analogen VGA-Anschluss ausgestattet werden.
Leistungsmerkmale von Flachbildschirmen
- Bildschirmdiagonale: ab 17 Zoll bis 22 Zoll und darüber
- Auflösung (Anzahl der Pixel, horizontal x vertikal): je größer die Bildschirmdiagonale desto höher die Auflösung
- Pixeldichte: die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll steht im direkten Verhältnis zur Größe der Pixel, der Auflösung und der Bildschirmdiagonale
- Reaktionszeit: wichtig für die schlierenfreie Darstellung schneller Bewegung bei Spielen und Videos
- Kontrast: für satte Farbdarstellung und gute Lesbarkeit bei ungünstigem Umgebungslicht
- Helligkeit: möglichst regelbar um die Helligkeit den Umgebungsbedingungen anpassen zu können
- Blickwinkel: wichtig insbesondere bei großen Displays und gemeinsamem Betrachten im Team
Weitere mögliche Ausstattungsmerkmale sind:
- Pivot-Funktion: Bildschirm kann um 90 Grad gedreht werden, zur vollständigen Anzeige von Dokumenten im Maßstab 1:1
- integrierte Lautsprecher für den Multimediabetrieb
- zusätzliche Eingange für Video, Audio, USB, Speicherkarten etc.
Hinweise zur Auswahl
Für die Auswahl des geeigneten Flachbildschirms sollten Sie berücksichtigen, für welche Anwendungen Sie das Gerät einsetzen wollen. Für den Büroalltag sind
Displays mit 19 Zoll gut geeignet, drehbare 17-Zöller sind für beengte Verhältnisse eine akzeptable Alternative. Wollen Sie für anspruchsvolle Tätigkeiten mehrere
Dokumente oder Fenster nebeneinander positionieren, sind größere Diagonalen im Breitbildformat 16:10 empfehlenswert. Diese sind auch für
Videowiedergabe und Computerspiele erste Wahl, wobei hier insbesondere eine kurze Reaktionszeit (unter 20 ms)
zusätzlich zu beachten ist. Integrierte Lautsprecher sind für den gelegentlichen Multimedia-Betrieb eine gute Lösung und erübrigen die
Verkabelung zur Audioanlage oder zusätzliche Aktivboxen.
Sollen kopiergeschützte DVDs im HD-Format abgespielt werden, muss der Videoeingang des Bildschirms
HDCP-fähig sein.
Insbesondere bei großen Displays sollte besonderes Augenmerk auf die physikalische Auflösung und den möglichen Blickwinkel gelegt werden.
Die gewünschte Auflösung sollte auch von der Grafikkarte im Rechner unterstützt werden, denn die Darstellung abweichender Auflösungen
führt zu Unschärfen oder zu schwarzen Randstreifen. Gleiches gilt für den Videosignaleingang. Mit einem Bildschirm, der sowohl einen digitalen DVI-Anschluss als auch einen
analogen VGA-Anschluss besitzt, können Sie den Flachbildschirm an jedem Rechner betreiben. Die Verbindung über den digitalen DVI-Anschluss ermöglicht hohe
Auflösungen mit hervorragender Bildqualität und sollte wenn möglich dem analogen Anschluss vorgezogen werden.
Nicht zuletzt sind für längeres Arbeiten am Bildschirm und eine hohe Bildqualität der erzielbare Kontrast und die Bildhelligkeit ein wichtiges Kriterium.
Gute Flachbildschirme ermöglichen eine unabhängige Einstellung beider Parameter zur Anpassung an die Umgebungsverhältnisse.
Weitere Links zum Thema
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Bildschirmfilter und aus unserer Kategorie Monitor.