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Domekameras sorgen unauffällig für Sicherheit

Anlagen zur Videoüberwachung sollen nicht immer gut sichtbar sein. Obendrein decken herkömmliche Kamerasysteme, die an einer Wand montiert werden, stets nur einen relativ kleinen räumlichen Bereich ab. Anders verhält es sich mit Domekameras, die in aller Regel an der Decke eines Raumes angebracht werden und somit von oben eine gute Übersicht über die gesamte Umgebung bieten. Domekameras sind - grob spezifiziert - in drei Varianten erhältlich.

Die drei Varianten der Domekameras

Kabelgebundene IP-Kameras

Diese zur Einbindung in eine bestehende IT-Infrastruktur vorgesehenen Domekameras werden in einem handelsüblichen Intranet betrieben. Die Überwachungskameras sind in einer gläsernen Kuppel untergebracht, die an der Raumdecke befestigt wird. Üblicherweise handelt es sich bei den IP-Domekameras um Digitalkameras, die mit einem CCD-Chip ausgerüstet sind und dank einer ausgereiften Elektronik unterschiedliche Videoformate erzeugen können. Neben MJPEG oder MPEG-4 für Videoaufnahmen können die Kameras in aller Regel das JPEG-Format für Standbilder generieren. Bei hochwertigen Modellen wird zusätzlich das RTSP-Protokoll unterstützt, welches es erlaubt, Signale auf ein Mobiltelefon zu senden.

Auflösung und Bewegungsmelder

Videos wie auch Einzelbilder werden mit unterschiedlichen Auflösungen an die Leitstelle übermittelt. Diese betragen üblicherweise bei herkömmlichen Modellen 640 x 480 Punkte, bei hochwertigen Geräten werden teilweise auch Videostandards bis zur UXGA-Auflösung (1.600 x 1.200 Pixel) geboten. Üblich sind in dieser Klasse bereits elektronische Bildaufbereiter, die für einen automatischen Weißabgleich und eine Gegenlichtkompensation verfügen.
Die meisten der Kameras sind zudem mit einer automatischen Bewegungserkennung ausgestattet, so dass zusätzliche Bewegungsmelder entfallen. Alarme werden dabei je nach Gusto des Anwenders über das HTTP- oder SMTP-Protokoll ausgelöst und übermittelt. Zusätzlich ist bei den meisten IP-Domekameras auch ein Mikrofon eingebaut, so dass Audioaufnahmen vom Ort des Geschehens übertragen werden können. Da die Kameras meist im 90-Grad-Winkel Aufnahmen liefern, ist eine gute Rundumsicht gegeben.

Infrarot-Scheinwerfer

Für Nachtaufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen liefern Domekameras, die mit Infrarot-Scheinwerfern ausgestattet sind, aussagestarke Aufnahmen. Diese Infrarot-Scheinwerfer bestehen aus einigen Dutzend Infrarot-Leuchtdioden, die in die Kamerakuppel integriert sind und sich bei Unterschreiten eines bestimmten Helligkeitswertes automatisch zuschalten. Je nach Anzahl und Qualität der verwendeten Leuchtdioden sind mit solchen Infrarot-Scheinwerfern Reichweiten bis zu 20 Metern erzielbar.

Schutzart-zertifiziert für den Außeneinsatz

Für den Außeneinsatz werden IP-Domekameras angeboten, die Schutzart-zertifiziert und somit gegen Schmutz, Staub und Spritzwasser resistent sind. Üblicherweise werden die Schutzarten IP53, IP54 oder IP65 eingehalten. Zudem sind speziell für den Außeneinsatz vorgesehen IP-Domekameras oft mit einem vandalismussicheren Gehäuse ausgestattet, das auch Schlägen mit metallischen Gegenständen widersteht. Die Glaskuppel ist bei diesen Modellen aus speziell gehärtetem Glas hergestellt und widersteht daher ebenfalls starken mechanischen Einflüssen.

Betriebsenergie über PoE

Die IP-Domekameras werden in aller Regel ohne externe Netzteile ausgeliefert und beziehen ihre Betriebsenergie per PoE-Anbindung (Power over Ethernet). Damit entfällt ein zusätzliches Kabel und die Betriebssicherheit der Kameras wird erhöht, da diese nicht von der Zuverlässigkeit des öffentlichen Stromnetzes abhängig sind.

Steckkarten

Um unabhängig von zentral bereitgestellten Speicherkapazitäten zu sein, bieten einige hochwertige IP-Domekameras zusätzlich einen Steckplatz für handelsübliche SDHC- und Micro-SD-Steckkarten. Diese bieten auch bei hochauflösenden Aufnahmen ausreichend Kapazität, um damit eine Domekamera mehrere Stunden betreiben zu können, so dass beispielsweise Ausfälle der zentralen Massenspeicher problemlos kompensiert werden können.

ePTZ-Kameras

IP-Domekameras werden gelegentlich auch als so genannte ePTZ-Kameras angeboten. Da die Geräte in aller Regel über ein Objektiv mit fester Brennweite verfügen und keine integrierte Motorsteuerung zum Schwenken und Neigen besitzen, wird mit Hilfe einer ausgeklügelten Elektronik eine variable Brennweite wie bei einem herkömmlichen Zoom-Objektiv simuliert. Damit ist - ein ausreichend leistungsfähiges Objektiv vorausgesetzt - nahezu ohne Qualitätsverlust eine Vergrößerung der Aufnahme möglich.

Drahtlose IP-Domekameras

Drahtlose IP-Domekameras unterscheiden sich in der Optik nur wenig von ihren kabelgebundenen Pendants. Als einziges „Erkennungsmerkmal“ der drahtlosen Modelle fällt auf den ersten Blick nur die Antenne auf, die in aller Regel außen an der Kamerakuppel angebracht ist. Sie ermöglicht die drahtlose Kommunikation mit einem WLAN-Router nach IEEE 802.11b/g Standard. Aufgrund der weniger großen Bandbreite der drahtlosen Netzverbindung im Vergleich zu Fast Ethernet bieten die meisten per WLAN betriebenen Domekameras Auflösungen nach VGA-Standard (640 x 480 Pixel), was den Datenstrom geringer ausfallen lässt als bei höher aufgelösten Bild- und Videosequenzen.
Drahtlos betriebene IP-Domekameras haben den Nachteil, dass sie auf eine externe Energieversorgung angewiesen sind. In der Regel genügt dazu ein externes Netzteil. Die Kommunikation mit den Computern in der Leitstelle ist ansonsten genauso einfach zu realisieren wie bei den kabelgebundenen Kameras.

CCTV-Kameras

CCTV-Kameras unterscheiden sich von den IP-Domekameras grundlegend. Meistens handelt es sich bei den CCTV-Modellen um so genannte PTZ-Kameras (Pan/Tilt/Zoom), die dreh- und neigbare Zoom-Objektive beinhalten. Damit lassen sich Objekte nah an die Kamera heranholen und detailgetreu am Bildschirm darstellen. Die CCTV-Domekameras werden zudem nicht über herkömmliche RJ45-Netzwerkkabel an einen Computer angeschlossen, sondern über BNC- oder Video-Composite-Buchsen an einen Rekorder oder eine Capture Card, die in einen Computer eingebaut ist.
Die Bilder der CCTV-Kameras werden normalerweise im PAL-Standard übermittelt, wobei eine elektronische Rauschunterdrückung ein gutes Videosignal ermöglicht. Als Sonderausstattung professioneller CCTV-Domekameras ist ein vandalensicheres Gehäuse zu nennen, das auch eine aus gehärtetem Spezialglas hergestellte Kamerakuppel beinhaltet. Damit sind die Kameras bei Entdeckung auch gegen schwere mechanische Einwirkung wie beispielsweise Schläge mit einem metallischen Gegenstand gefeit.
CCTV-Kameras werden meist aufgrund ihrer aufwendigen Elektrik und Elektronik mit einer ausgeklügelten Motorsteuerung über einen externen Netzanschluss betrieben. Je nach Qualität des optischen Systems liefern CCTV-Kameras auch Bilder, die nahe an die HD-Qualität eines Fernsehers heranreichen und somit zu Dokumentations- und Beweiszwecken bestens geeignet sind.

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