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„Aufbohrer“
Überbegriffe
DIN 343
Aufbohrer mit Morsekegelschaft
DIN 344
Aufbohrer mit Zylinderschaft
Weitere Informationen zum Thema Aufbohrer
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Mit dem Aufbohrer Bohrlöcher erweitern

Der Aufbohrer ist ein Schneidwerkzeug - ähnlich einem Bohrer zur Erzeugung kreisrunder Löcher, bei dem der Werkstoff zerspant wird. Der Aufbohrer ist so geschliffen, dass er die erzeugten Späne während des Bohrens selbst nach außen schafft. Das Besondere am Aufbohrer ist, dass er vorgeschmiedete, vorgestanzte, vorgegossene oder vorgebohrte Löcher erweitert.

Wer Aufbohrer nutzt

Der Aufbohrer findet sich als Schneidwerkzeug in so manchen Werkstätten wieder. Kfz-Mechaniker, Mechatroniker, Glaser, Installateure, Elektriker, Schlosser, Schreiner, Möbelbauer oder Modelbauer, wenn man die Handwerksbranchen betrachtet. Da heute zu Tage Fräsmaschinen (CNC-Maschinen) im Vormarsch sind, lösen diese so langsam diese Handwerksarbeit ab. Der Aufbohrer passt eben nicht nur in ein Bohrfutter, sondern auch einen Fräser. Lohnarbeiten sind zudem bekanntlich sehr teuer. In Kfz-Werkstätten stellt sich die Lage dagegen ganz anders dar: hier werden abgenutzte, kaputte nach dem Aufbohren durch etwas größere Originale ersetzt. Aufgrund der Arbeit an Bremsscheiben oder Befestigungen des Traggestells und deren Lage, lassen sich eben keine Fräsmaschinen verwenden.

Materialien, die bearbeitet werden können

Der Aufbohrer ist bei der richtigen Materialzusammensetzung seiner Schneide in Bezug auf die zur Bearbeitung bereitstehenden Werkstoffe nicht wählerisch. Es ist gleich, ob Verbundwerkstoffe (Keramik), Fliesen, Steinzeug, Steine (Marmor, Granit, Kiesel), Metall, Holz, Glas oder Kunststoff gebohrt werden. In der Regel wird die Schneide des Aufbohrers aus Schnellarbeitsstahl (HS oder HSS) hergestellt. Ist eine größere Härte erforderlich, kommen dann Sonderlegierungen zum Einsatz. Zeitweise werden die Bohrspitzen durch die Reibung so heiß, dass man auf Kühlmittel nicht verzichten kann.

Der besondere Aufbau eines Aufbohrers

Im Prinzip ähnelt der Aufbohrer dem Spiralbohrer, bis auf den Unterschied, dass er anstatt über zwei Schneiden über drei oder vier Schneiden verfügt. Andere Aufbohrer sehen wie ein abgestufter Kegel aus, werden Morsekegelschaft (DIN 343) bezeichnet und besitzen Abstufungen, an denen die Größe des Durchmessers auf jeder Stufe in Millimeter (mm) markiert ist. Diese Aufbohrer können zur Zentrierung eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Bohrloch herzustellen.

Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Aufbohrer, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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