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Wirtschaft nach dem Shutdown: Ein Blick nach China

„China hat sich vorsichtig herangetastet, viel ausprobiert und tageweise optimiert“, berichtet Jonathan Schoo, stellvertretender Leiter der Deutschen Handelskammer in Peking (AHK). Wir haben mit ihm darüber gesprochen, welche Maßnahmen in China zur Ankurbelung der Wirtschaft nach dem Lockdown getroffen wurden und was wir vom Umgang Chinas mit der Krise lernen können. Auch unsere Insights und Plattformdaten haben heute eine internationale Perspektive. Passend zum Thema liefern die B2B News Informationen und Zahlen zu Chinas Wirtschaft. Und unsere Mercateo Initiativen unterstützen Sie in Ihrem Geschäft – ob national oder international.

Experten-Interview

Jonathan Schoo, stellvertretender Leiter der Deutschen Handelskammer in Peking (AHK)

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Den nächsten Podcast hören Sie am 20. Mai 2020.

Mercateo Insights & Markttrends


Blitzlichter: Das bewegt den B2B-Handel im internationalen Geschäft:

Wir sprechen täglich mit Teilnehmern des B2B – mit Herstellern, Händlern, Distributoren, Einkäufern. Passend zu unseren heutigen Blick nach China haben wir für Sie einige Zitate zum Thema „Import/Export“ und „Wiederanlaufen der Wirtschaft“ gesammelt:

„Für uns als Importeure ist derzeit nicht immer sichergestellt, dass die Ware (Masken etc.), die wir in China ordern und auch vorab bezahlen, dann wirklich auch in Deutschland beim Händler ankommt. Sie wird umgeleitet oder von anderen Händlern weggekauft bzw. bleibt am Zoll hängen.“

„Es hat sich nun ein riesiger Markt für Sicherheitsartikel entwickelt. China hat ein Zertifikat, welches sicherstellen soll, dass die Produkte einen gewissen Mindeststandard entsprechen. Was bedeutet das? Kann man dem vertrauen?“

„Es herrscht eine regelrechte Goldgräberstimmung in China (Wuhan) hinsichtlich der Produktion von derartig kritischen Produkten. Welche Rolle spielen deutsche Institutionen, um hier die „sauberen“ Hersteller mit den Importeuren aus Deutschland in Verbindung zu bringen?“

„Selbst wenn die Lieferketten aus China wieder anlaufen, haben wir Verzögerungen von 2 bis 3 Monaten, die nicht mehr aufzuholen sind.“

„Das Wiederanlaufen der Wirtschaft geht einher mit einem schubweise ansteigenden Bedarf an Verbrauchsmaterialien wie z. B. Seife und Papierhandtüchern. Der kann aber durch eine verzögerte Wiederaufnahme der Lieferketten aufgrund von Kurzarbeit und dezentralem Arbeiten nur schwer gedeckt werden.“

„Wir müssen uns als Einkäufer flexibler zeigen. Wenn unser Preferred Supplier nicht liefern kann, da z. B. Waren aus China nicht verfügbar sind, müssen wir auf andere Anbieter ausweichen. Plattformen, die über entsprechende Filter- und Suchfunktionen verfügen, unterstützen uns darin, vergleichbare Produkte anderer Hersteller zu ordern.“

Auch auf die Daten der Mercateo-Plattform blicken wir diesmal mit der internationalen Brille: Die untenstehende Grafik zeigt den Überblick über die Entwicklung in sieben europäischen Schlüsselländern über die vergangenen 2 Monate. Intern haben wir eine spannende Diskussion geführt, nach welchen Richtlinien wir als Plattformunternehmen die Veröffentlichung makroökonomisch ggf. relevanter Daten mit den für uns als Unternehmen geltenden Offenlegungshindernissen in Einklang bringen. Der Bezug auf Deutschland als 100-Prozent-Referenz statt absoluter Zahlen war hier die Lösung.

Volumenentwicklung Mercateo B2B-Plattform in 7 EU-Ländern

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