Nägel, Nieten und Haken - wichtige Bestandteile der Verbindungstechnik
Auf Baustellen unerlässlich sind neben Schrauben auch Näge, Nieten oder Haken unerlässlichl.
Je nachdem, was man verbinden muss, braucht man
abhängig vom Material und der Belastung verschiedene Bauelemente. Schrauben sind schnell und präzise mit
einem Akkuschrauber zu setzen. Nägel hingegen sind biegsamer als Schrauben und können höheren Belastungen
ausgesetzt werden.
Der Nagel als Alternative
Im Unterschied zu Schrauben sind Nägel belastbarer, haben aber kein Gewinde
und können einfach in die Wand geschlagen werden. Sie benötigen dafür anstatt eines Schraubendrehers einen
Hammer. Der Vorteil ist, dass dies wesentlich schneller gehen kann. Zum anderen
sind Nägel nicht so fest verankert in der Wand wie eine vergleichbar große Schraube.
Es gibt spezielle Nagelsetzmaschinen. Diese schießen die Nägel in die Wand, wobei die Nägel auf ein Band
aufgerollt sind. Somit kann man sehr schnell und effektiv arbeiten.
Ratschlag
Die meisten Handwerker machen den Fehler, dass Sie zu große Nägel verwenden. Der Nachteil ist, dass das
Holz sich dadurch spalten kann. Zu lange Nägel hingegen könnten das Holz komplett durchbrechen. Daher sollten
Sie den Nagel eher eine Nummer kleiner und kürzer wählen.
Der Haken als Aufhänger
Ein Haken ist ähnlich der Form eines Nagels oder der einer Schraube.
Nur hat er am Ende keinen herkömmlichen Kopf, sondern eine gebogene Form. Somit kann man ihn als
Aufhängung einsetzen zum Beispiel als Kleiderhaken oder zum Anbringen einer Deckenbeleuchtung.
Vor- und Nachteile kurz gefasst
- Schrauben sind sehr fest verankerbar im Material, allerdings muss man meistens vorher ein Loch bohren.
- Durch Muttern und Unterlegscheiben sind Materialien sehr fest verschraubbar.
- Nägel hingegen sind schneller anzubringen und belastbarer.
- Bei Belastungen des Materials können Schrauben brechen, wohingegen Nägel sich verbiegen können.