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Bandagen und Orthesen

Weitere Informationen zum Thema Binden, Bandagen
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Verbunden und Bandagiert mit Binden und Bandagen

Einen wichtigen Bestandteil in der Wundversorgung stellen Binden und Bandagen dar. Verletzungen werden abgedeckt, stabilisiert und gestützt. Für verschiedene Verletzungen und Anforderungen an den Verband werden unterschiedliche Binden und Bandagen angeboten. Sie sorgen für eine angepasste Wundversorgung, um optimalen Heilungserfolg herbei zu führen. Um den passenden Verband zu wählen, kommt es auf die vorliegende Verletzung an.

Fixierung mit Binden

Binden werden in den seltensten Fällen als Einzelverbandsmaterial für offene Verletzungen verwendet. Auf offene Wunden werden Mullkompressen aufgelegt, diese werden durch Umwickeln mit der Binde an Ort und Stelle fixiert. Binden werden nicht wie Pflaster mittels Klebeflächen auf der Haut angebracht und haben dadurch den Vorteil, dass Sie keine Allergien auslösen und zu empfindlichen Hautirritationen durch den verwendeten Kleber führen. Außerdem sind sie luftdurchlässig.

Zur Kompression

Zur Fixierung dienende Binden können auch zur Kompression benutzt werden. Hierbei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Binden können sowohl im Ruhezustand als auch im Bewegungszustand Druck ausüben. Es kommt auf die Art der angelegten Binde an. Kurzzugbinden verstärken ihren Druck im Gegensatz zu Langzugbinden bei Bewegungen. So kann dafür gesorgt werden, dass Überbelastungen unterbleiben und die Kompression in vorbestimmten Zeitintervallen verstärkt wird.

Fest, fester, am festesten

Je nachdem, wie fest die Fixierung sein soll, gilt es, auf verschiedene Kriterien zu achten. Das Material, die Stärke, die Dehnbarkeit und die Elastizität machen den Unterschied. Je mehr Zugkraft die Binde hat, desto stärker wird sie in Form bleiben und sich um den verbundenen Bereich legen. Ein Verrutschen wird dadurch verringert und der Verbandswechsel muss weniger häufig, auf Grund einer nicht mehr richtig sitzenden Binde, erfolgen. Wichtig ist dies vor allem dann, wenn die Wunde Ruhe erfahren soll.

Unterpolsterung mit Binden

Binden sind ideal geeignet, um als Unterschicht für weitere Verbände zu fungieren und die Haut vor Reizungen durch Material oder Reibung zu schützen. Polsterverbände werden beispielsweise vor dem Eingipsen von Brüchen aufgebracht. So bildet sich eine schützende Schicht um die Hautflächen und es komm nicht zu Abschürfungen. Auch um den Druck, den Schienen ausüben können, abzufedern, werden Polsterverbände eingesetzt. Entfremdet können solche Verbandmaterialien auch genutzt werden, um vorbeugend gegen Aufreiben bei starken Beanspruchungen zu wirken. Daher spielen sie auch im Sport eine wichtige Rolle und gehören in jede Trainingseinrichtung.

Immobilisierung mit Binden

Binden können auch verwendet werden, um die Bewegung einzuschränken oder gar ganz zu unterbinden. Bei Knochenbrüchen oder Überlastungen wird häufig auf diese Möglichkeit zurück gegriffen. Mit unterschiedlichen Stoffen überzogene Binden können zu festen Verbänden verarbeitet werden. Die fertig vorbereiteten Binden werden einfach in Flüssigkeit eingetaucht und können dann um die Extremität moduliert werden. Nach dem Trocknen entsteht ein fester Verband. So kann ein schneller Gips ohne großen Aufwand angelegt werden. Die Verbände sind frühzeitig belastbar und in kürzester Zeit ausgehärtet, dadurch bleibt ein langes Verharren in einer Position, um den Trockenprozess abzuwarten, aus.
Heutzutage werden in vielen Fällen keine Vollverbände mehr angelegt. Dies geschieht aus wirtschaftlicher Sicht heraus und um Material einzusparen. In Fällen, in denen es darum geht, eine leichte und schnelle sowie formstabile Immobilisierung zu erzeugen, werden Longuetten eingesetzt. Sie wirken stark stützend und verstärken den Verband. Die Longuette verstärkt mitunter auch einen normalen Verband und verhindert, dass es zum Verrutschen oder zu Überbelastungen einzelner Partien der Extremität kommt.

Bandagen

Bandagen sind in den meisten Fällen bereits von vorn herein an einen bestimmten Körperbereich angepasst und können so sehr leicht angelegt werden. Das Anlegen kann durch diese Vorfertigung jeder übernehmen. Bandagen dienen zum Stützen. Sie unterstützen bereits, bevor Verletzungen oder Überlastungen entstehen. Durch die frühzeitige Anwendung werden langfristige Schäden vermieden und die Gelenke und Muskelpartien geschützt.

Bei Überanstrengung

Bandagen werden in vielen Fällen dann eingesetzt, wenn einseitige Bewegungen zu Überanstrengungen führen. Nicht nur das Handgelenk der Sekretärin kann durch eine Handgelenkbandage geschützt werden, auch das Knie des Fliesenlegers. Bandagen werden oft im Sport eingesetzt zur Schonung von Knochen und Gelenke, die über das normale Maß hinaus beansprucht werden.
Aber auch in anderen Bereichen können sie durchaus sinnvoll eingesetzt werden. Bereits überanstrengte Gelenke können durch Bandagen leicht ruhig gestellt und gestützt werden. Dadurch wird die Heilung gefördert. Zur Nachbehandlung kann zusätzlich Kühlgel auf die Hautpartien aufgebracht werden.

Optimaler Sitz

Das elastische Gewebe sorgt für einen optimalen Sitz. Es kommt nicht zum Verrutschen und die Bandage bleibt dort, wo sie gebraucht wird. Gerade im Gelenkbereich, wo es häufig zu Bewegungen und somit auch zu Belastungen für den Verband kommt, ist diese Flexibilität und Formstabilität des Materials von großer Bedeutung.
Die Bandage darf aber trotzdem in keinem Fall schnüren. Sie soll zwar ihre Kompressionskraft entfalten können, aber nicht zur Behinderung werden. Die Bewegung des Gelenkes soll trotz angelegter Bandage einwandfrei möglich sein. Sie lenken die Bewegung in die richtige Richtung und sorgen neben einer verbesserten Heilung von Bänder-, Muskel- oder Gelenkbeschwerden auch für die entsprechende Prävention. Gab es erst einmal ein Vorkommnis mit den Gelenken und Bändern, ist es zu empfehlen, Bandagen zu nutzen und zu tragen.
Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Binden, Bandagen, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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