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Insektenfalle - Hilfe gegen plagende Insekten

Insekten sind für die meisten Menschen nicht nur ekelig oder lästig, sie können sogar Krankheiten übertragen, wenn sie mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Das verdeutlicht die Vorstellung, dass eine Fliege auf dem Brötchen kurz vorher noch auf einem Kadaver oder einem Haufen Kot gesessen hat. Keime können von Insekten übertragen werden und dort gefährlich werden, wo sie mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Für Insektengiftallergiker kann der Stich eines Insekts lebensgefährliche Auswirkungen haben. Die moderne Abhilfe heißt neben Insektenspray: Insektenfallen, Insektenvernichter und Insektenvertreiber. Diese dienstbaren Hilfsmittel vertreiben die kleinen Flugtiere effektiv.

Der moderne Weg, Insekten zu vertreiben

Insekten können mit Hilfe von umweltfreundlichen, technischen Tierfallen gefangen, vertrieben oder gezielt vernichtet werden. Das wahllose Ausbringen von Giften, die möglicherweise sogar noch schädlich für Mensch und Tier sind, gehört der Vergangenheit an. Die modernere Form der Bekämpfung bedient sich dem Umstand, dass das Insektenauge besonders auf eine Licht-Wellenlänge von etwa 365 Nanometer (z. B. UV-A-Licht) reagiert. Eine UV-A-Lichtquelle funktioniert dabei wie ein unwiderstehlicher Köder auf Insekten: Sie werden angelockt und dann je nach Art und Ausfertigung des Gerätes angesaugt und gefangen bzw. vertrieben oder gezielt vor Ort vernichtet.
Bei der ersten Methode ist die Lichtquelle von einer giftfreien Haftfolie umgeben, an der jegliche Insekten kleben bleiben. Beim Vertreiben der Insekten werden die Insekten wie beschrieben angelockt und durch einen Luftstrom angesaugt und so umgeleitet: entweder in einen Fangbehälter, der dann regelmäßig zu entleeren ist, oder in Bereiche, in denen Insekten keine negativen Auswirkungen haben können. Bei Insektenvernichtern müssen die Insekten auf dem Weg zum "leuchtenden Köder" ein mit hoher Spannung geladenes Elektrogitter passieren und werden bereits bei der Annäherung an dieses Gitter sicher und schnell getötet. Die Insektenkörper fallen dann in eine Schublade, die bei Bedarf entleert werden kann. Wie bei allen technischen Geräten empfiehlt es sich, vor Installation und Inbetriebnahme die Betriebsanleitung aufmerksam zu lesen.

Begrenzte Reichweite beachten

Insektenaugen können etwa in einem Radius von elf Metern die Umwelt wahrnehmen. Die Fazetten des Insektenauges erfassen Licht in einem anderen Frequenzbereich als das menschliche Auge. Insekten reagieren grundsätzlich auf Geruch, auf Wärme und auf Licht und dabei besonders auf UV-A-Licht. Die Wirkung von UV-A-Lichtquellen kann durch andere Lockstoffe so reduziert werden, dass sie letztlich nur noch in einem Radius von sechs Metern andere Lockstoffe überlagern können. Daher ist es wichtig, den Platz für das Gerät sorgfältig auszuwählen und gegebenenfalls das Aufstellen mehrerer Geräte einzuplanen. Dabei ist zu beachten, dass Licht, das nach außen scheint, noch zusätzliche Insekten anlocken kann.
UV-A-Licht ist für das menschliche Auge unsichtbar, wirkt daher auch beim hellen Tageslicht. Es ist für Menschen, Haustiere und Pflanzen völlig ungefährlich. Auch UV-A-Lichtquellen unterliegen einer gewissen Alterung. Generell geht man von einer durchschnittlichen Lebensdauer der UV-Lichtquellen aus, die bei etwa 7.000 Betriebsstunden liegt. Bei den beschriebenen Insektenfallen und Insektenvernichtern wird das Erreichen der Betriebsgrenze (Erlöschen des UV-A-Lichtanteils) durch einen Rückgang der Fangeffizienz deutlich: Das menschliche Auge erkennt zu dem üblichen blauen Leuchten keinen Unterschied, wenn der UV-A-Anteil bereits aufgebraucht ist. Daher sind die UV-A-Leuchtmittel als Ersatzteile auch einzeln erhältlich.
Dennoch ist es wichtig, die Insektenfallen-Geräte oder Insektenvernichter-Geräte 24 Stunden, also Tag und Nacht, ohne Unterbrechung durchlaufen zu lassen, da das Einschalten wie auch das Ausschalten der Geräte außergewöhnlich viel UV-A-Energie verbraucht und mit dem "winterlichen Kaltstart auf Hochtouren" bei einem Auto zu vergleichen ist.
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