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Der Druckschalter – Der Druck entscheidet über die Reaktion

Druckschalter gehören neben Endschaltern, Kippschaltern oder Wippschaltern zur Gruppe der Geräteschalter. Druckschalter sind elektronische oder mechanische Schalter, die auf Druckänderungen in einem flüssigen oder gasförmigen Medium reagieren und werden daher in der Hydraulik, Pneumatik sowie im Kfz-Bereich verwendet.

Praktische Anwendungen

Druckschalter werden zum Bedienen von Pumpen, Ventilen oder auch Verdichtern eingesetzt. Sie haben zum Ziel sicherzustellen, dass der Druck bzw. Füllstand eines Mediums in einem Speicher einen bestimmten Wert nicht über- oder unterschreitet. Der Einbau erfolgt meistens über ein Außengewinde, dass an das System geschraubt wird.

Öffner und Schließer von Druckschaltern

Bei der einfachsten Ausführung des Druckschalters dehnt sich bei steigendem Druck in der mechanischen Variante eine Metallmembran aus und öffnet so die Schaltkontakte bzw. schließt in der elektronischen Variante einen Stromkreis (Öffner). So kann man erreichen, dass eine angeschlossene Pumpe bei einem gewissen Druck abgeschaltet wird. Auf die Membran wirkt im Gegenzug eine Schraubfeder, so dass bei sinkendem Druck die Ausdehnung zurückgeht und der Schaltkontakt geschlossen wird (Schließer). Die Feder kann dabei  in der Voreinstellung variiert werden, so dass man den Ein- und Ausschaltedruck einstellen kann. Mit einem speziell konzipierten Mikroschalter kann man auch erreichen, dass ein Druckschalter sowohl als Öffner wie auch als Schließer fungieren kann (Wechsler).

Die IP-Schutzart

Die IP-Schutzart bezeichnet den Schutzgrad, also die Abdichtung von Gehäusen elektrischer Betriebsmittel nach DIN 40 050 (alt) bzw. IE C 60 529 (neu) gegen das Eindringen von Festkörpern, den Zugang zu gefährlichen Teilen oder das Eindringen von Wasser. Hierbei handelt es sich um Typprüfungen. Aufgebaut ist der Wert aus einem Zahlenpaar, einem speziellen Zifferncode. DIN 40 050 – Teil 9, ergänzt die IC E 60 529 mit den IP-Schutzarten für Hochdruck (80 bis 100 bar) und Hochtemperaturen (80 Grad Celsius) hinsichtlich von Reinigungsarbeiten. Die geeigneten Geräte und Druckschalter müssen nicht nur staubdicht, sondern auch gegen Belastungen aus Dampfstrahlen oder Hochdruckreinigen gewappnet sein.
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