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Zehn Jahre Mercateo Kantine Köthen

„Milchreis mit Apfelmus geht immer“

Wer gut arbeitet, der soll auch gut essen, sagt ein Sprichwort. Seit genau zehn Jahren hat Mercateo am Standort Köthen eine eigene Kantine: Darin bereiten die Köche Massimo Bertocchi und Patrick Russew täglich 80 bis 90 Essen zu, manchmal sogar mehr. Jede Woche gibt es wechselnde Gerichte, außerdem zehn verschiedene Baguettes und Salate. Mercateo Mitarbeiter in Köthen brauchen sich keine Gedanken zu machen, was sie zum Mittag essen: Sie setzen sich in die großzügige Piazza und können gemeinsam mit den Kollegen speisen, im Sommer sogar draußen im Innenhof. Doch das war nicht immer so. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums erinnern sich die beiden Köche, wie das damals mit der Kantine begann.

Es war im Jahr 2004, als Mercateo mit wenigen Mitarbeitern nach Köthen kam. In den Anfangsjahren aßen die Kollegen oft gemeinsam außer Haus. Häufiges Ziel war die Pizzeria Roma, die der Italiener Massimo Bertocchi, von allen Massi genannt, 2005 eröffnete. Regelmäßig aßen die Mitarbeiter gemeinsam mit dem Mercateo Management in Massimos Pizzeria. Nur zum Spaß sagte der waschechte Sarde damals: „Ich komme einfach zu euch, dann braucht ihr nicht immer zu mir zum Essen zu kommen“. Gesagt getan, Mercateo machte dem italienischen Koch ein gutes Angebot, so dass er 2008 seine Selbstständigkeit an den Nagel hing. Massimo profitierte doppelt: Da er gerade Vater geworden war, hatte er nun viel mehr Zeit für seine Familie, die er als Selbstständiger nicht gehabt hätte. Diese Entscheidung habe er auch nach zehn Jahren nicht bereut.

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In den weiteren Jahren wuchs Mercateo national und international – und somit wuchs auch der Hunger der Mitarbeiter, die monatlich neu in Köthen begannen. Schnell wurde die Arbeit für einen Koch zu viel und so kam Patrick Russew ab 2011 ins Boot. „Wir kannten uns beide bereits“, erinnert er sich, „Massi hat mich gefragt, ob ich ihn gern unterstützen möchte. Da habe ich natürlich nicht Nein gesagt.“ Seitdem arbeitet das Duo Hand in Hand und versorgt alle hungrigen Mercateos am Standort Köthen. Der persönliche Kontakt ist den beiden Köchen sehr wichtig: „Wir machen gern Späße und kennen alle Kollegen beim Namen“, so Massimo. Das Essen ist frisch zubereitet, abwechslungsreich und neben italienischen Köstlichkeiten gibt es auch deutsche und internationale Gaumenfreuden. Auf Nachfrage sind außerdem vegane Speisen möglich. „Wir sind da flexibel“, erklärt Massimo. Mercateo subventioniert das Essen und stellt für die Auszubildenden günstige Preise zur Verfügung.

Morgens halb acht beginnen die zwei Köche mit ihren täglichen Vorbereitungen für die Salate, Baguettes und das warme Essen. Für den kleinen Hunger am Morgen gibt es belegte Brötchen, die auf Wunsch zubereitet werden. „Zwei Mal die Woche geht es in den örtlichen Supermarkt zum Großeinkauf, vieles lassen wir aber auch liefern“, weiß Patrick, denn monatlich werden kiloweise Nudeln, Kartoffeln, Reis, Olivenöl oder Mehl benötigt.

Gut ausgestattet mit diversen Gastrogeräten können Massimo und Patrick so gut wie jedes Essen anbieten. Der Pizzaofen läuft immer freitags heiß, dann gibt es im Viertelstundentakt zehn Pizzen. Die Teigmaschine für den Pizzateig hat am Tag zuvor den Teig geknetet. „Auf die Pizza am Freitag freuen sich die Mercateos besonders“, erklärt Massimo. Gibt es mal keine Pizza, sei die Stimmung schon getrübt. „Bei der Pizza lassen die Mercateos ihren Geschmäckern freien Lauf, sind sehr kreativ in ihren Vorlieben, was auf die Pizza soll.“ Weniger ausgefallen ist, was die Kollegen an den anderen Tagen am liebsten essen. „Da muss es nicht immer ausgefallen sein, Mercateos lieben einfaches Essen“, weiß Patrick. „Milchreis mit Apfelmus geht immer, genau wie Zucchinitaler mit Quark und Ofenkartoffel oder Klassiker wie Senfsoße mit Ei.“

Wenn man den ganzen Tag für andere kocht, stellt sich die Frage, was essen die beiden Mercateo Köche am liebsten? Während Patricks Favorit Milchreis mit Apfelmus und Nudeln Arrabiata ist, schwört Massi auf Brötchen mit Käse und als echter Italiener natürlich auf Nudeln.

Impressionen zum Jubiläum

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