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Azubirekrutierung: Eltern fragen, ein Personaler antwortet

Was soll mein Kind später einmal werden? Wie kann ich es bei der Auswahl des richtigen Ausbildungsplatzes unterstützen? Diese Frage stellen sich viele Eltern. Der Arbeitskreis SchuleWirtschaft des Landkreises Anhalt-Bitterfeld lud deshalb an verschiedenen Nachmittagen Eltern zu Mercateo ein. Carolin Kiehl von den Euro-Schulen Bitterfeld/Wolfen präsentierte den Eltern mit dem Projekt B-e-r-u-f innovative Ansätze der Azubirekrutierung. Mercateo bot Einblicke in ein regionales Unternehmen und in die Ausbildungsplatzbesetzung.
Die Abkürzung des Projekts „b-e-r-u-f“ steht für wir begleiten Eltern mit regionalen Unternehmen und pädagogischen Fachkräften. Das unter anderem vom Europäischen Sozialfond unterstützte Projekt ist ein Informationsangebot an die Eltern unter dem Motto „Berufswahl und Pubertät“. Dafür wurden flächendeckend alle Eltern der Klasse 8 aus dem Raum Köthen eingeladen. „Mercateo bildet als Köthener Unternehmen ein ideales Best-Practice-Beispiel des Landkreises, um Eltern Einblicke in ein regionales Unternehmen sowie in die Ausbildungsplatzbesetzung aus Unternehmenssicht zu geben“, erklärt Carolin Kiehl. Vor allem die Praxisperspektive von Mercateo Personalleiter Marcus Hendel wurde von den Eltern sehr gelobt, so Kiehl weiter, „da sie eine Perspektive eröffnet, die bisher wenig bekannt war.

Worauf legen Personaler heute tatsächlich wert?

Marcus Hendel: „Pauschal für „Personaler“ kann ich das natürlich nicht beantworten. Bei Mercateo schauen wir uns alle interessanten Bewerber (m/w/d) an. Wir versuchen herauszufinden, ob die Motivation passt, ob der Kandidat nicht nur unser Geschäftsmodell, sondern auch unsere Unternehmenskultur spannend findet. Ob er sich mutig engagieren will, ob er in der Lage ist, stetige Veränderungen zu leben und inwieweit er gern mit viel Freiraum und einer gesunden Fehlerkultur Dinge vorantreibt.“

Wie wichtig sind Noten?

Marcus Hendel: „Bei Mercateo zählt der Mensch. Und dieser darf gern eine „Type“ mit Ecken und Kanten sein. Daher gilt für uns in der Personalauswahl: „Persönlichkeit schlägt Fachlichkeit“. Was nützen die besten Schulnoten, wenn der Mitarbeiter nicht in der Lage ist, sein Wissen mit anderen zu teilen und gemeinsam tolle Dinge voranzutreiben? Und genau diese Fähigkeiten finden sich in keinem Notenüberblick. Wenn also die Persönlichkeit passt, dann gelingt es uns auch gut, die fachlichen Themen in der Einarbeitung zu trainieren.“


An verschiedenen Nachmittagen erhielten die Eltern Einblicke in die Azubirekrutierung. Fotos: Euro-Schulen

Im Rahmen des Projektes sind auch Patenschaften zwischen einem regionalen Unternehmen und einer Familie geplant, die nicht den „perfekten“ Jugendlichen als potentiellen Azubi hat. „Wir unterstützen das Projekt als Unternehmenspate gern, denn wir möchten dem „zweiten Eindruck“ eine Chance geben“, erklärt Marcus Hendel. Ziel der Patenschaft ist es, dass sich das Ausbildungsunternehmen und eine Familie über einen längeren Zeitraum näher kennenlernen. Dadurch können speziell Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen ihre eigenen Stärken deutlicher in den Vordergrund stellen.
Aktuelle Stellenangebote für Auszubildende, Studenten, Berufseinsteiger oder Berufserfahrene gibt es unter www.mercateo.com/jobs.

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