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Sonderkonditionen

 

Sonderkonditionen werden freiwillig von einem Anbieter für dessen Kunden gewährt. Dabei bestimmt der Anbieter den Umfang der Konditionen und für welche Zielgruppe sie gelten.

Sonderkonditionen sind häufig an bestimmte Parameter geknüpft, wie Alter, Kundentreue, Bestellmenge oder -preis. So werden im B2C-Geschäft häufig Studenten-Rabatte gewährt oder der Kunde erhält für seine regelmäßigen Bestellungen Sonderkonditionen auf seine künftigen Bestellungen. Dies können zum Beispiel Preisnachlässe oder angepasste Zahlungsmodalitäten sein. Von diesen Vorteilen können auch Unternehmen profitieren. Je nach Jahresumsatz oder Unternehmensgröße können im B2B-Geschäft Sonderkonditionen festgelegt werden. Dabei unterscheiden Anbieter häufig auch zwischen zielgruppenspezifischen Rabattierungen. Häufig werden sie für ein Unternehmen in einem Rahmenvertrag festgehalten.

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Abb. Sonderkonditionen: Über Sonderkonditionen profitieren bestimmte Kundengruppen von günstigeren Preisen.

 

Sonderkonditionen wirken sich nicht immer positiv auf die Beziehung zwischen Kunde und Händler aus. Aus der Studie „E-Commerce Markenchampions 2014/2015“ von Elaboratorum geht hervor, dass kurzfristige Rabattaktionen, etwa in der Weihnachtszeit, nur bedingt helfen, Kunden zu binden. Diese hinterfragen häufig die Gründe für den plötzlichen Preissturz und vermuten mindere Qualität. Um Kunden langfristig zu binden, sind zielgruppenspezifische und vor allem dauerhafte Sonderkonditionen besser geeignet. So entwickelt der Kunde Sympathie für den Anbieter, was laut Aussage der Studie enorm wichtig ist.

Über Mercateo haben Anbieter die Möglichkeit, zielgruppenspezifische Konditionen an ihre Kunden weiterzugeben.