Schützen Sie Ihre Ware mit der passenden Verpackungskennzeichnung
Millionen Menschen auf der ganzen Welt vertrauen Ihre Güter für den Transport von A nach B einem Versandunternehmen, einem Lieferservice oder Speditionen an. Nicht selten kommt es durch die Menge der Packstücke und dem Zeitdruck der beauftragten Firmen zum leichtsinnigen Umgang mit der Fracht oder Fehlern bei der Zustellung. Natürlich können Sie nicht persönlich den Ablauf des Transports verfolgen, um die ordnungsgemäße Handhabung Ihrer Fracht zu garantieren. Sie können die Risiken jedoch minimieren, indem Sie Ihre Fracht dem Inhalt entsprechend und gut sichtbar kennzeichnen. Bei besonderen Frachtstücken wie beispielsweise Gefahrstoffen ist die Kennzeichnung der Fracht sogar gesetzlich vorgeschrieben (§411 HGB Verpackung. Kennzeichnung) mit
Gefahrstoffsymbolen. Darüber hinaus ist die Kennzeichnung von Verpackungen ebenso hilfreich zur besseren Übersicht in Bereichen wie der Lageristik oder auch dem Einzelhandel.
Kennzeichen zur Packstückorientierung
Die
Packstückorientierung hilft dem Überbringer der Ware, besser einschätzen zu können, wie diese zu handhaben ist. Sie informiert beispielsweise über besonders zerbrechliche Inhalte, Empfindlichkeit der Sendung gegenüber Nässe oder Kälte oder auch die richtige Aufstellrichtung der Pakete. Schließlich soll das Gut den Zielort unbeschädigt erreichen. Zusätzlich können Sie auch auf wichtige, der Fracht beiliegende Dokumente wie
Lieferscheine oder
Rechnungen hinweisen. Diese werden manchmal leicht übersehen und enden zusammen mit der Verpackung im Abfall. Dies führt unweigerlich zu Komplikationen bei den weiteren Abwicklunglungsschritten wie dem Verbuchen oder der Rechnungsbearbeitung.
In Bereichen wie der Lageristik oder im Einzelhandel kann eine strukturierte und verständliche Kennzeichnung von Waren die Arbeitsabläufe erheblich vereinfachen. Mit einfachen
Etiketten beispielsweise lassen sich gelieferte Waren ohne vorheriges Öffnen der einzelnen Verpackungen erkennen und somit zeitsparend kommissionieren. Auch in Produktionsbetrieben ist die Kennzeichnung von Waren durchaus hilfreich. So lassen sich betriebsintern beispielsweise unbearbeitete von fertig bearbeiteten Werkstücken unterscheiden, gesperrte oder reklamierte Teile markieren oder aber geprüfte und für den Verkauf freigegebene Teile auszeichnen.
Gefahrensymbole
Die Gefahrensymbole sind Warnhinweise, die Aufschluss über beispielsweise
gesundheitsschädliche oder besonders sensible Inhalte geben. Nicht selten handelt es sich um hoch brennbares,
giftiges oder ätzendes Gut, welches unbedingt gut sichtbar zu kennzeichnen ist. Die Kennzeichnung solcher Stoffen ist in der Gefahrstoffverordnung geregelt. Gerade beim Transport gefährlicher Waren spielt die Kennzeichnung eine wichtige Rolle. Kommt es beispielsweise zu einem Unfall, können Feuerwehr und Ärzteteams ihren Einsatz den Gefahrstoffen entsprechend strukturieren. Nicht ausreichende oder gar fehlende Kennzeichnung können zu einer Gefahr für alle Beteiligten werden. Dies betrifft beispielsweise die Helfer, welche unwissend zur Hilfe gerufen werden ebenso wie die Opfer, die auf ihre Rettung warten.