 | Übersicht | Überbegriffe Unterbegriffe Zubehör |
|  |  |  |  |  |  | Bild | | | | Bestellen |  | |
|
|
ab € 138,67* pro Stück |
| |
|
|
ab € 95,85* pro Stück |
| |
|
|
ab € 109,53* pro Stück |
| |
|
|
ab € 123,36* pro Stück |
| |
|
|
ab € 168,58* pro Stück |
| |
|
|
ab € 128,30* pro Stück |
| |
|
|
ab € 115,91* pro Stück |
| |
|
|
ab € 191,81* pro Stück |
| |
|
|
ab € 91,91* pro Stück |
| |
|
|
ab € 164,15* pro Stück |
| |

Maximale Schauwerte: TFT-Monitore von Fujitsu
Sollten Sie viel und lange am Bildschirm arbeiten, benötigen Sie einen Monitor, der Ihre Augen, Ihre Körperhaltung und natürlich Ihr Arbeitsprojekt bestmöglich unterstützt. Mit den TFT-Monitoren von Fujitsu erhalten Sie Ergonomie, einzigartige Energieeffizienz, preisgekrönte Designs und beeindruckende Leistung für einen funktionellen und komfortablen Arbeitsplatz.
Längst haben TFT-Displays (Thin Film Transistor) alte Röhrenmonitore in punkto Effizienz, Bildqualität und Ergonomie geschlagen und Schreibtische, Konferenzräume, Agenturen und Behandlungszimmer erobert. Doch nur “flach“ ist längst nicht mehr alleiniges Kriterium für den Einsatz von TFT-Displays. Holger Wittmann, Partner Manager Fujitsu, rät daher zu einem genauen Blick auf den Anwendungsbereich:
“Im klassischen Office-Betrieb sind andere Kompetenzen gefragt als bspw. an CAD-Arbeitsplätzen oder für medizinische Anwendungen. Unsere Produktlinien E, B und P sind daher auf die spezifischen Anforderungen abgestimmt, um unseren Kunden genau das Arbeitsgerät zu bieten, das Sie benötigen – vom Einsteiger- bis zum Profimodell.“
Einsichten in Zoll und Format
In der Regel wird die Größe eines Displays heutzutage über die Bildschirmdiagonale bestimmt und in Zoll angegeben. Für einen direkten Größenvergleich ist diese Angabe allerdings nur bedingt geeignet, da moderne TFT-Displays mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen erhältlich sind. Ein 19-Zoll-Display mit dem klassischen Seitenverhältnis 5:4 ist dadurch “größer“ als ein 20-Zoll-Display im 16:9-Format. Die Kaufentscheidung beginnt daher auch mit der Frage: Wofür, in welcher Umgebung und in welchem Umfang möchte ich das Display einsetzen?
Generell eignen sich Breitbild-Formate gut für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Programme sowie Multimedia- und Bewegtbildanwendungen. Im Office-Betrieb und für Grafikanwendungen ist ein Seitenverhältnis von 16:10 optimal, da lediglich bei einer 24-Zoll Diagonalen die überlappungsfreie Darstellung von zwei DIN-A4 Seiten nebeneinander möglich ist.
Auf der anderen Seite sind nach wie vor viele ältere Anwendungen im Einsatz, die noch für das 5:4-Format entwickelt wurden und auf großen Breitbild-Displays nur suboptimal dargestellt werden. Fujitsu hat daher sowohl in der E Line als auch in der B Line neuste 19-Zoll Displays mit 5:4-Seitenverhältnis im Portfolio.
Die Allrounder im Büro: Displays E Line
Im Office-Bereich kommt es vor allem auf Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, energieeffiziente Technologie sowie preisliche Attraktivität an. Mit der E Line hat Fujitsu ein Einstiegsdisplay entwickelt, das genau diesen Kriterien gerecht wird und eine kostengünstige, energieeffiziente aber leistungsstarke Lösung für Büroanwendungen darstellt.
Platzsparend: Die Displays der E Line sind in den Breiten 19 Zoll (5:4), 20 Zoll (16:9) sowie 21,5 Zoll (16:9) verfügbar. In Verbindung mit dem platzsparenden Frontrahmen und den diskret integrierten Lautsprechern sind diese Displays ideal für Schreibtische mit begrenztem Platz geeignet.
Ermüdungsfreies Arbeiten: Die LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt für einen extrem hohen Kontrast und eine vollflächige Beleuchtung des Displays, wodurch die Augen weniger beansprucht werden. Zudem überzeugen die Displays der E Line mit einer Reaktionszeit von 5 ms, der Pixelfehlerklasse 1 und einem neigbaren Standfuß (-5° / +15°) für komfortables Arbeiten.
Energiesparend: Fujitsu hat mit dem ECO-System eine führende energieeffiziente Technologie entwickelt, die ein Einsparpotenzial von bis zu 30% im laufenden Betrieb bietet. Der Eco-Modus ist eine voreingestellte Helligkeitsabstimmung für typische Büroumgebungen, der für die meisten Büroanwendungen die optimale Helligkeit liefert. Mit der Eco-Taste kann einfach zwischen dem Eco-Modus und bester Bildleistung umgeschalten werden.
Ergonomische Bestnoten: Displays B Line
Mit den preisgekrönten Fujitsu Displays der B Line lassen sich auch intensive Bürojobs angenehm und entspannt bearbeiten. Dank des vollkommen flexibel und individuell einstellbaren Standfußes ist eine gesunde und ermüdungsfreie Körperhaltung möglich – auch, wenn’s mal länger dauert. Die Displays der B Line sind in den Panelgrößen 19 Zoll (5:4), 20 Zoll (16:9), 22 Zoll (16:10), 21,5 Zoll (16:9), 23 Zoll (16:9) und 24 Zoll (16:10 sowie 16:9) erhältlich.
Fröhlich eingeschwenkt: Der 4-in-1-Standfuß lässt Sie den Monitor optimal einstellen – ganz so, wie Sie und Ihre Gesundheit es im intensiven Büroeinsatz benötigen. Das Display ist höhenverstellbar, neigbar, schwenkbar und um 90° (Pivot-Funktion) drehbar. Dank der branchenweit führenden Höheneinstellung liegt das Displaybild lediglich 45 mm über dem Schreibtisch und lässt sich um 130 mm (beim Modell B24T-7 LED) in der Höhe justieren.
Flexibler Anschluss: Mit DVI, VGA/D-SUB, 3,5 mm Audio-Klinkeneingang, 4xUSB 2.0 (Downstream) sowie HDMI-Schnittstelle für Ultrabooks und Tablets (bei B22T-7 und B24T-7) bieten die B Line Displays umfangreiche Anschlussmöglichkeiten. Die 22-, 23- und 24-Zoll Modelle verfügen zusätzlich über einen DisplayPort.
Leistungsstark und energieeffizient: Umweltfreundliche, quecksilberfreie LED-Technologie und effiziente Lösungen wie ECO-Betriebsmodus und ECO-Standby machen die B Line Displays zur energiesparenden Lösung für intensive Büroanwendungen bis hin zum 24/7-Betrieb.
Professionell präzise, perfekt: Displays P Line
Geht es um die Darstellung extrem anspruchsvoller Grafiken, CAD (technisches Zeichnen am Computer) oder klinische Anwendungen, können Anwender auf die Bildqualität der Fujitsu Displays der P Line (23 Zoll (16:9), 24 Zoll (16:10) und 27 Zoll (16:9)) vertrauen. Diese mehrfach preisgekrönte Premium-Linie vereint topaktuelle Display-Technologie und innovative grüne Lösungen mit einem repräsentativen Design und einfacher Bedienbarkeit.
Gestochen scharf: Durch die In-Plane-Switching Displaytechnologie (IPS) werden ultraweite Betrachtungswinkel von 178° möglich. Ihre Augen freuen sich über gestochen scharfe Bilder mit bis zu 3,7 Millionen Pixel und die hochpräzise Farbleistung dieses professionellen Displays. Für klinische Anwendungen hält das Display eine DICOM Greyscale-Standard-kompatible Voreinstellung (bei P27T-7) bereit.
Innovative Technik: Die Displays der P Line verfügen über eine Reihe energieeffizienter Details, die selbst die 27-Zoll-Widescreens zu Stromsparern machen. Die Auto Brightness Control (ABC) passt die Display-Helligkeit mittels Sensoren automatisch der Umgebungshelligkeit an, wodurch das Display stets optimal beleuchtet und Energie eingespart wird. Der beispielhafte 0-Watt-Energiesparmodus trennt den Monitor im Ruhezustand vollständig von der Stromzufuhr und stoppt die Stromverschwendung im Standby-Modus.
Einfaches Management: Über die 6+1 OSD-Tasten erhalten Sie bequemen Zugriff auf alle wichtigen Parameter zum Einstellen des Monitors. Ebenso wie den Modellen der B und X Line liegt den Monitoren der P Line die DisplayView Software bei. Damit können alle OSD-Funktionen – von der Einstellung des Kontrasts bis zur subjektiven Farbkalibrierung – per Mausklick ausgeführt werden. Besonders praktisch für größere Unternehmen ist die DisplayView-Netzwerkunterstützung, die eine Fernwartung aller Monitore von einem zentralen Rechner aus möglich macht.
Schmuckstück mit neuester Technologie: Display X
Mit dem X23T-1 MHL hat Fujitsu ein modernes Multimedia-Display für den Office- und Entertainmentbereich entwickelt, das mit exzellenter Bildqualität (IPS), frischem, rahmenlosen Design und vielfältigen Anschlussmöglichkeiten überzeugt. Es folgt im Design und Technik der der X-Line Produktfamilie, zu dem das Komplettsystem ESPRIMO X913-T und die Thin-Clients der FUTRO X-Line gehören.

Dank doppelter HDMI-Konnektivität können Video- und Audiosignale von Notebook, Tablet oder Smartphone wie gewohnt auf das Display übertragen werden. Zusätzlich unterstützt eine der beiden HDMI-Schnittstellen den MHL-Standard (Mobile High-Definition Link). Über diese Schnittstelle können hochauflösende Audio- und Videodaten von Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets auf das 23-Zoll-Display übertragen werden. Gleichzeitig kann das Mobilgerät über dasselbe Kabel geladen werden.
Preisgekrönt und revolutionär
Fujitsu hat in den Displays der E, B, P und X Line innovative Technologien, höchste Bildleistung und marktführende Energiesparlösungen vereint und unterstützt Sie damit, einen genau auf Ihre Bedürfnisse und Anforderungen zugeschnittenen Arbeitsplatz zu gestalten.
Red Dot Design Award
Das ergonomische Design der Fujitsu Displays der P, B und E Line wurde 2011 mit dem Red Dot Design Award 2011 ausgezeichnet.
In-Plane-Switching
IPS-Technologie für höchste Farbleistung, hervorragenden Grauverlauf und brillante Sicht aus jeder Perspektive in den Modellen der P und X Line.
Green IT
Fujitsu gilt weltweit als Vorreiter in Umweltschutz und nachhaltiger Produktion. So war Fujitsu der erste und einzige Hersteller, der Computer-Displays nach den strengen Kriterien des Blauen Engels zertifizieren lies. Technologische Innovationen wie der weltweit einzigartige 0-Watt-Energiesparmodus, die automatische Helligkeitssteuerung (ABC) und der schaltbare ECO-Modus kommen sowohl der Umwelt als auch Anwendern zugute.
Nordic Ecolabel
Als einziger Display-Hersteller wurde Fujitsu mit dem Nordic Swan, einem der wichtigsten Umweltlabels für umwelt- und gesundheitsschonende Produkte, zertifiziert. Folgende Produkte haben das Label bereits erhalten:
E Line: E22W-6 LED, E23T-6 LED
B Line: B 19-6 LED, B22W-6 LED & proGREEN, B23T-6 LED, B24W-6 LED
P Line: P23T-6 IPS, P24W-6 LED
Fujitsu-Qualität aus Deutschland
Als europaweit führender Anbieter für IT-Infrastruktur hat Fujitsu Technology Services ein Top-Quality-Management installiert, das äußerst geringe Ausfallraten der Displays selbst im 24/7-Betrieb garantiert.
Produktfunktion und Produktdesign werden an den Standorten Augsburg und München entwickelt und sind eng mit den Kundenwünschen verzahnt. Nicht zuletzt deshalb wurde bei der Entwicklung der neuen Display-Generation ein starker Fokus auf Ergonomie und Energiesparlösungen gelegt.
Das gesamte Sortiment von FUJITSU finden Sie in der FUJITSU-Markenwelt.
 Weitere Informationen zum Thema tft-monitor | |  |
TFT-Monitor - Schauen Sie doch nicht länger in die Röhre
Sollten Sie vor der Entscheidung stehen, welcher Monitor-Typ für Ihre Anwendungen geeignet ist, werden Sie um die Auseinandersetzung mit TFT-Monitoren nicht herumkommen. Diese Flachbildschirme haben die klobigen Röhrengeräte inzwischen weitestgehend von Schreibtischen und aus Wohnzimmern verbannt und bestechen durch ihr geringes Gewicht und ein flimmerfreies, gestochen scharfes Bild. Dennoch ist TFT nicht gleich TFT. Hier finden Sie einige wichtige Punkte, die Ihnen die Orientierung erleichtern sollen.
TFT (Thin Film Transistor): Funktionsweise und Bezeichnungen
Die Abkürzung weist auf die Verwendung von Dünnschicht-Transistoren in den Displays von Flachbildschirmen hin. Es handelt sich dabei um Aktiv-Matrix-LCDs (Flüssigkristall-Displays), deren Bildpunkte (Pixel) durch je drei dieser Transistoren angesteuert werden. Durch die Änderung der Spannung an den Flüssigkristallen verändern diese die Polarisationsrichtung des einfallenden Lichtes. Das Licht wiederum wird mit einer Hintergrundbeleuchtung (früher Kaltkathodenröhren, heute mehrheitlich LEDs) erzeugt. Die Bezeichnung TFT-Monitor ist heutzutage synonym zu LCD-Monitor zu sehen, allerdings sollten sie genauer hinschauen, wenn von LED-Bildschirmen die Rede ist. In den meisten Fällen ist damit die Art der Hintergrundbeleuchtung gemeint – und nicht etwa organische LED-Bildschirme, die mit Hilfe organischer lichtemittierender Dioden (OLEDs) selbst das Bild erzeugen. Diese Technik ist (noch) äußerst jung und entsprechend kostenintensiv. Im Gegensatz dazu ist inzwischen die Herstellung von TFT-Displays auch mit großen Bildschirm-Diagonalen preiswert möglich. Sie konkurrieren damit vermehrt mit Displays mit Plasmatechnologie und den betagten Röhrenfernsehern.
Einsatzgebiete
TFT-Displays werden in PC-Monitoren, TV-Geräten, großformatigen Infoscreens und (schwindend) in Mobiltelefonen, PDAs und Navigationsgeräten verbaut. TFT-Displays mit Diagonalen 6,4 bis 30 cm (2,5 bis 12 Zoll) werden außerdem gern in Kleingeräten wie Digitalkameras, Camcorder, digitalen Bilderrahmen, tragbaren Multimediageräten und in messtechnischen Geräten verwendet.
Entwicklungs- und produktionsseitig haben TFT-Displays an Größe, Brillanz und Kontrastreichtum enorm hinzugewonnen. Für den PC-Einsatz gelten Modelle mit einer Bildschirmdiagonale von weniger als 55 cm heute als nicht mehr zeitgemäß, da Mehrfachanwendungen (bspw. geöffneter Web-Browser, Textverarbeitung und Kommunikationsfenster) Platz auf dem Bildschirm benötigen. Als Bildschirme für TV und Video gelten inzwischen Bilddiagonalen von 100 cm bis 170 cm als Standard. TFT-Bildschirme sind oft mit Anschlüssen für beide Anwendungsbereiche ausgestattet, so dass ein PC-Monitor als Videogerät einsetzbar ist und umgekehrt. Aufgrund der geringeren Pixeldichte bei TV-Displays sind Computeranwendungen auf Fernsehern in der Regel etwas unschärfer. Darüber hinaus können großformatige TFT-Displays inzwischen auch als Infoscreens für Messen und Präsentationen eingesetzt werden. Displays dieser Größenordnung sind allerdings (noch) vergleichsweise teuer.
Vor- und Nachteile von TFT-Displays
In direkter Konkurrenz zu TFT-Displays stehen Röhrenmonitore ( CRT), Plasmabildschirme sowie neuartige Displays mit organischen Leuchtdioden ( OLED). Generell gilt, dass sich TFT-Monitore mit konventioneller LCD-Technik und LED-Hintergrundbeleuchtung inzwischen sehr kostengünstig produzieren lassen und entsprechen preiswert in der Anschaffung sind.
Vergleich TFT – Röhre
Röhrenmonitore werden heutzutage nur noch dort eingesetzt, wo farbechte Wiedergabe, Kontraststärke und geringe Bildverzögerungsraten im Mittelpunkt stehen - etwa beim Grafikdesign, in der Drucktechnik, Film- und Videobearbeitung oder der Überwachungssicherheit. Im Office-Bereich haben sich TFT-Displays mehrheitlich durchgesetzt.
Vorteile des TFT-Bildschirms gegenüber dem Röhrengerät
-
Platzersparnis durch geringe Gerätetiefe
-
geringes Gewicht (transportabel)
-
flimmerfreies, verzerrungsfreies und scharfes Bild
-
strahlungsarm und unempfindlich gegenüber Magnetfeldern
-
kein Einbrennen
-
größere Bildschirmdiagonalen möglich
Nachteile des TFT-Bildschirms gegenüber dem Röhrengerät
-
Kontrastarmut, Farbdarstellung - insbesondere der Schwarzwert fehlt
-
Nachzieheffekte bei schnellen Bildwechseln
-
ungleichmäßige Ausleuchtung
-
Blickwinkelabhängigkeit
Vergleich TFT - Plasma
Im Gegensatz zu TFT-Displays wird bei Plasma-Bildschirmen das Bild durch Leuchtstoffzellen erzeugt, die durch ein ionisiertes Gasgemisch (Plasma) angeregt werden. Dadurch sind große Bilddiagonalen bei sehr geringer Bautiefe möglich. Plasma-Bildschirme bestechen durch einen höheren Kontrast und natürlichere Farben – dies gilt allerdings nur für dunkle Umgebungen. Fällt direktes Licht auf den Bildschirm, kann sich die Bildqualität merklich abschwächen. Zudem haben bereits einige Hersteller die Produktion von Plasma-Displays wieder eingestellt.
Vorteile des TFT-Bildschirms gegenüber dem Plasmagerät
-
geringerer Stromverbrauch
-
kein Lüfter erforderlich
-
kein Einbrennen
-
robustere Bauweise
-
Bildqualität bei direktem Lichteinfall und in hellen Umgebungen
Nachteile des TFT-Bildschirms gegenüber dem Plasmagerät
-
geringerer Kontrast, Helligkeit und Farbsättigung
-
ungleichmäßige Ausleuchtung
-
Blickwinkelabhängigkeit
-
Nachzieheffekte
Qualitätsmerkmale von TFT-Displays
Durch verschiedene Display-Technologien (z.B. TN, VA, ITS) und Zusatzmaßnahmen wie Filter und Art der Hintergrundbeleuchtung werden wesentliche Merkmale wie Auflösung, Schaltgeschwindigkeit, Farbtreue, Kontrast, Helligkeit und deren Blickwinkelabhängigkeit bestimmt. Diese Displaymerkmale bestimmen wiederum im Zusammenhang mit der weiteren Ausstattung den geeigneten Einsatzbereich eines TFT-Flachbildschirms. Produktionsbedingt treten bei den Displays Pixelfehler auf. Diese sind als immer leuchtende oder immer dunkle Bildpunkte erkennbar. Die Displays werden daher Pixelfehlerklassen zugeordnet, die damit ein grundlegendes Qualitätskriterium darstellen.
Die Pixelfehlerklassen
Die Tabelle definiert die maximal zulässige Anzahl und Art der Pixelfehler pro 1 Million Pixel.
Pixelfehlerklasse
|
|
|
Fehlertyp 1
(ständig leuchtender Pixel)
|
Fehlertyp 2
(ständig schwarzer Pixel)
|
Fehlertyp 3
(defekter Sub-Pixel, entweder
ständig leuchtend (rot, grün, blau) oder ständig
schwarz)
|
I
|
0
|
0
|
0
|
II
|
2
|
2
|
5
|
III
|
5
|
15
|
50
|
IV
|
50
|
150
|
500
|
Reaktionszeit
Ein weiteres Kriterium für die Bildqualität von TFT-Monitoren ist die Reaktionszeit. Diese gibt an, wie schnell ein Bildpunkt von schwarz zu weiß wechseln kann. Da sich diese Reaktionszeiten im Millisekundenbereich bewegen, ist die resultierende Latenz im Bildaufbau bei konventionellen Office-Anwendungen zu vernachlässigen. Soll das TFT-Display jedoch beispielsweise für extensive Darstellung und Bearbeitung von Bewegtbildern eingesetzt werden, empfiehlt sich ein Produkt mit niedriger Reaktionszeit. Durch den schnellen Bildwechsel wird ein Verschwimmen der Anzeige verhindert.
Bildqualität im PC-Betrieb
Im PC-Betrieb werden verschiedene Auflösungen zwischen 640 x 480 und 2560 x 1600 Pixel genutzt. TFT-Monitore erreichen die beste Bildqualität in ihrer physikalischen Auflösung. Diese hängt vom Aufbau des Displays ab und ist gleichzeitig die höchste darstellbare Auflösung. Alle anderen - niedrigeren - Auflösungen werden auf die physikalische Auflösung umgerechnet oder es verbleibt ein schwarzer Rand. Die umgerechneten Darstellungen verlieren durch die Interpolation an Schärfe. Abhängig von der Displaygröße und dem Anwendungsbereich sollten Sie daher ein Display mit passender physikalischer Auflösung und geeignetem Format wählen.
Auflösung
Bildschirmgröße (Außenmaß)
|
Empfohlene Auflösung
(Zeilen x Spalten)
|
Format
|
|
43 cm bis 48 cm (17 bis 19 Zoll)
|
1280 x 1024 Pixel
|
5:4
|
|
53 cm (21 Zoll)
|
1600 x 1200 Pixel
|
4:3
|
|
50 cm bis 55 cm (20 bis 22 Zoll)
|
1680 x 1050 Pixel
|
16:10
|
|
60 - 66 cm (24 bis 26 Zoll)
|
1920 x 1200 Pixel
|
16:10
|
|
76 cm (30 Zoll)
|
2560 x 1600 Pixel
|
16:10
|
Übertragung
Für eine verlustfreie Übertragung der digitalen Bilddaten vom Rechner zum TFT-Monitor ist eine (digitale) DVI-Verbindung zwischen Grafikkarte des PC und dem Monitor empfehlenswert. Der Betrieb am analogen VGA-Anschluss führt bei hohen Auflösungen zu Qualitätseinbußen. Kontrastreichtum und davon unabhängig regelbare Bildhelligkeit, sowie gleichmäßige Ausleuchtung und wenige Pixelfehler sind weitere Qualitätsmerkmale. Eine schlechte Blickwinkelabhängigkeit macht sich bei großen Diagonalen und bei Teamarbeit vor einem Bildschirm negativ bemerkbar. Werden PC-Spiele mit schnellen Bildwechseln genutzt, sind darüber hinaus die Schaltzeiten und eine eventuelle Bildverzögerung des Displays von Bedeutung. Bei vielen Monitoren sind zusätzlich Anschlüsse für integrierte Lautsprecher, USB-Geräte und Speicherkarten vorhanden.
Bildqualität im TV-Betrieb
Auch im TV-Betrieb ist die Anzeigequalität abhängig von der physikalischen Auflösung. Während im PC-Betrieb jedoch hohe Pixeldichte und damit Auflösung im Verhältnis zur Größe qualitätsentscheidend ist, wird im Videobereich vor allem eine hohe Bildschirmdiagonale gewählt, um dem Kinoerlebnis durch großformatige Darstellung nahe zu kommen. Ein Display mit 1920 x 1080 Pixel im Format 16:9 unterstützt optimal den FullHD-Standard für hochauflösende Videos. Für die Einstufung in HD-Ready reicht jedoch auch eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Großformatige TV-Geräte mit dieser Auflösung sind aufgrund ihrer geringeren Pixeldichte aber nur für gelegentliche Nutzung als PC-Monitor geeignet. Im TV-Betrieb sind Blickwinkelabhängigkeit und Schaltzeiten von größerer Bedeutung. Neben den technologisch vorgegebenen Eigenschaften wird durch zusätzliche Maßnahmen auf die Bildqualität Einfluss genommen.
- Kammfilter: verhindert Kantenbildung bei Bewegtbildern
- dynamische Hintergrundbeleuchtung: erhöht den Kontrast bei Bewegtbildern
- 100-Hz-Technik: verringert durch Berechnung von zusätzlichen Zwischenbildern ein Ruckeln bei Kameraschwenks
Bildgröße
Als Maßeinheit für die Bildgröße hat sich auch im deutschsprachigen Raum die Zoll-Größe durchgesetzt. Ein Zoll entspricht ca. 2,5 cm, ein 40 Zoll-Display misst also in der Diagonalen etwas mehr als 1 Meter. Im Office-Bereich hat sich eine Größe von 55 cm – 60 cm (22-24 Zoll) etabliert. Für TV-Monitore kann man auf folgende Faustregel zurückgreifen: Der Sitzabstand soll in etwa das 2,5-fache der Bildschirmdiagonale betragen.
Bilddiagonale
|
Sitzabstand Full-HD
|
Sitzabstand SD
|
|
66 cm
|
1,60 m
|
1,65 m
|
|
81 cm
|
1,62 m
|
2,03 m
|
|
102 cm
|
2,04 m
|
2,55 m
|
|
132 cm
|
2,64 m
|
3,18 m
|
|
152 cm
|
3,20 m
|
3,74 m
|
In TFT-Fernsehgeräten werden ein oder zwei Tuner für den TV-Empfang eingebaut, die die Eigenschaften des Displays optimal unterstützen. Neben den üblichen analogen Kabeltunern werden zunehmend Tuner für DVB-T, dem Digital-Standard für TV über Antenne, eingesetzt. Einige TFT-Fernseher sind auch mit digitalem Kabeltuner oder eingebautem Sat-Receiver erhältlich. Über diese Empfangsgeräte sind dann Zusatzdienste wie Videotext und elektronischer Programmführer (EPG) verfügbar. Jedes dieser Empfangsgeräte kann jedoch auch als externes Gerät über analoge Anschlüsse wie Scart, Cinch oder den digitalen HDMI-Anschluss angeschlossen werden. Wenn möglich sollten Sie immer den digitalen Anschluss nutzen. Für die Nutzung im PC-Betrieb ist entweder ein analoger VGA-Anschluss oder der digitale HDMI-Anschluss geeignet.
Anschluss gesucht: Die passende Schnittstelle
Die analogen Anschlüsse für den PC-Betrieb sind nicht kompatibel mit denen im TV-Betrieb, für die digitalen Varianten gibt es Adapterkabel. Welche Anschlussvarianten genutzt werden, hängt von den Möglichkeiten der Zuspieler und den eigenen Qualitätsansprüchen ab. Für den parallelen Betrieb als PC-Monitor und TV-Gerät sollten Sie darauf achten, dass für jede Betriebsart ein separater Anschluss vorhanden ist.
PC-Betrieb
- analog VGA-Anschluss (Sub-D)
- digital DVI oder HDMI über Adapterkabel
TV-Betrieb
- analog: Scart, Cinch oder S-Video
- digital: HDMI oder DVI über Adapterkabel
- für kopiergeschützte Inhalte (DVD) muss die digitale Schnittstelle HDCP-fähig sein
Weitere Ausstattungsmerkmale
Falls der TFT-Monitor in speziellen Arbeitsumfeldern, z.B. für die Druckvorstufe oder unter rauen Umgebungsbedingungen eingesetzt wird, lohnt sich der Blick auf weitere Ausstattungsmerkmale.
- eine entspiegelte Frontscheibe schützt vor mechanischer Beschädigung und erhöht den Kontrast
- Standfuß oder Wandbefestigung nach VESA-Norm für eine sichere Befestigung
- Kalibrierung für professionelle Grafik-Anwendungen
- Touchscreen - ermöglicht die grafische Eingabe durch Berühren der Bildschirmfläche
Das passende Zubehör
Für die optimale Befestigung eines Monitors sind optional Zubehörteile wie Monitorarm, Monitorhalter, Monitorständer und TFT-Deckenhalterung erhältlich. Ein Bildschirmfilter dient der Kontrastverbesserung, während Sie mit einem Bildschirmreiniger für einen klaren Durchblick sorgen. Eine schnelle und effektive Sicherung Ihres TFT Monitors erreichen Sie mit Hilfe eines TFT-Savers. Auch sind eine große Anzahl unterschiedlicher Adapter verfügbar, um TFT-Displays an PCs, DVD/BlueRay-Player und Receiver anzuschließen.
|
Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext tft-monitor, dann informieren Sie uns bitte per Formular. |