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Wichtig für die Diagnostik - Das StethoskopDas Stethoskop als Diagnoseinstrument dient der Bewertung von
Schallereignissen des menschlichen oder auch tierischen Körpers, die
bei der Tätigkeit der inneren Organe des Menschen/Tieres entstehen.
Zumeist werden Herz-, Lungen- und Darmgeräusche geprüft. In der
Geburtshilfe können auch die Herztöne des ungeborenen Kindes
überprüft werden. Überdies wird das Stethoskop bei der
Blutdruckmessung zum Abhören der Geräusche in den Venen genutzt.
Der Ablauf des Abhörens wird in der medizinischen Fachsprache als
Auskultation bezeichnet. Das Stethoskop wird auch im Maschinenbau
eingesetzt, um über die Lagergeräusche frühzeitig einen
Maschinenschaden erkennen zu können. Zwei verschiedene Typen des StethoskopsAkustische StethoskopeDie gängigste Art der Stethoskope sind die akustischen oder
klassischen Stethoskope. Durch einfache physikalische Phänomene
werden Körpergeräusche besser hörbar gemacht. Sie bestehen aus 3
Basiselementen: dem Ohrbügel, dem Schlauch und dem Schalltrichter,
der auch Bruststück genannt wird. Im benannten Bruststück befindet
sich eine Membran, die durch Geräusche, wie z. B. Herzgeräusche, in
Vibration gebracht wird. Diese Vibration wird durch eine Luftsäule im
Schlauch unmittelbar an das Trommelfell des Diagnostikers
weitergegeben. Das Entweichen der Schallwelle aus dem Schlauch
wird durch die so genannten "Oliven" verhindert, die am Ende des
Ohrbügels angebracht sind und die Gehörgänge abdichten.
Während die Farbe eines Stethoskops für die Funktion unwichtig ist
und nach dem persönlichen Geschmack ausgewählt werden kann, ist
der Durchmesser des sogenannten Bruststücks entscheidend für den
erfassten Frequenzbereich: je größer das Bruststück, desto tiefere Töne
können abgehört werden - je kleiner das Bruststück, umso höhere Töne
können abgehört werden. Es existieren auch Stethoskope mit
zweiseitigen Bruststücken zur universellen Verwendung. Elektronische Stethoskope
Durch die elektronischen Stethoskope besteht die Möglichkeit den
Schall elektronisch zu verstärken. Außerdem heben sie verschiedene
Töne hervor und Störgeräusche werden beseitigt. Die Töne können
aufgenommen und wieder abgespielt werden. Diese Form der
Stethoskope ist derzeitig noch kaum verbreitet.
Übrigens...Das Stethoskop wurde einst im Jahre 1816 von René Théophile
Hyacinthe Laënnec in Frankreich entwickelt. Sie suchen noch mehr?In unserer Kategorie Medizinbedarf, Therapie, Labor
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