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„Sandstrahler“
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Mit der Sandstrahltechnik Oberflächen behandeln

Sandstrahlen ist eine Technik, bei der meist gekörntes Material mit Geschwindigkeiten von 20 m/s bis 300 m/s auf Oberflächen geschossen wird, um diese zu verdichten oder zu behandeln. In Abhängigkeit vom Strahlmittel und Verfahren wirkt die Sandstrahltechnik auf die Oberfläche hämmernd, verfestigend, reinigend, schleifend, aufrauend, entgratend oder auch polierend.

Beispiele für Einsatzmöglichkeiten der Sandstrahltechnik

Mit der Sandstrahltechnik kann man
  • Guss aller Arten putzen,
  • entrosten,
  • Oberflächenfehler von Walzwerkerzeugnissen sichtbar machen,
  • Farbanstriche an Schiffen entfernen,
  • mattieren und veredeln von Glasgegenständen oder mechanischen Bauteilen,
  • entgraten von Formstücken aus Gummi oder Kunststoff,
  • Löt- und Schweißstellen glätten,
  • oder als Prüfverfahren den Verschleiß feststellen.

Sandstrahlgeräte

Es gibt verschiedene Arten von Sandstrahlgeräten, zum Beispiel
  • Turbinengeräte, die eine hohe Streuwirkung für große Flächen besitzen,
  • Druckluftgeräte, die das Strahlmittel ansaugen und wenig verbrauchen und
  • Druckluftgeräte, die das Strahlmittel mit Druckluft aus einem Druckbehälter über eine Düse abgeben und einen relativ hohen Verbrauch an Strahlmittel haben.

Das Strahlmittel

Das Sandstrahlmittel wird umgangssprachlich häufig als Strahlsand bezeichnet. Sand findet kaum mehr Verwendung und darf auch nur mit besonderer Schutzkleidung genutzt werden, zum Beispiel ein Sandstrahlanzug. Auch eine Sandstrahlen-Schutzmaske sollte bei dem Verfahren getragen werden. Quarzsande lösen Silikose aus (Staublunge) und sollten gar nicht mehr verwendet werden.
Es gibt
  • metallische Strahlmittel (Gusskorn, Edelstahlkorn),
  • nichteisenhaltige Strahlmittel (Aluminium- oder Zinkgranulat),
  • synthetische Strahlmittel (Strahlkorund, Edelkorund)
  • mineralische Strahlmittel (Quarzsand, Granatsand)
  • Perlen und Kugeln aus Glas oder Keramik,
  • Schlackenstrahlmittel oder
  • organische Strahlmittel (Nussschalengranulat, Maiskolbenschrot).

Zu beachten bei Anwendung der Sandstrahltechnik

Strahlmittel sind unter Umständen nur in bestimmten Strahlgeräten verwendbar und je nach Festigkeit nur für unterschiedliche Aufgaben geeignet, wie etwa entgraten, aber nicht mattieren. Je genauer man das Anwendungsziel kennt, desto einfacher wird es, das passende Strahlmittel auszuwählen. Allerdings gibt es einige Einflussfaktoren wie Fetthaltigkeit, Feuchtigkeit, Strahldruck oder Düse, die das Ergebnis beeinflussen. Man sollte daher auf alle Fälle einen Test machen bzw. - da Sandstrahlen viel Erfahrung braucht - einen Spezialisten beauftragen.

Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Sandstrahler, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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