Rettungsbrett dient zur Wasserrettung
Ein Rettungsbrett findet bei Hilfsorganisationen wie der
Feuerwehr oder der
Wasserrettung Einsatz. Damit bezeichnet man ein Brett, ähnlich einem Surfbrett, mit dem z. B. Rettungsschwimmer den Patienten schneller erreichen kann als beispielsweise mit einem
Rettungsboot. Da das Brett gewöhnlich länger als drei Meter ist, können zwei Personen darauf Platz finden. Eine Vorrichtung zum Segel setzen hat das Rettungsbrett nicht, allerdings gibt es Modelle, die über Haltebänder verfügen, an denen sich die hilfesuchende Person festhalten kann. Das Brett kann sogar zur Rettung bewusstloser Personen oder als
Trage eingesetzt werden.
Spineboard – für eine schonende Rettung
Neben dieser Form des Brettes gibt es noch das so genannte Spineboard, das häufig auch als Rettungsbrett bezeichnet wird. Mit diesem Hilfsmittel werden Personen gerettet, wo befürchtet wird, dass ihre Wirbelsäule verletzt ist. Das aus Holz oder Hartplastik bestehende Rettungsmittel verträgt Gewichte bis 1.000 kg (abhängig vom Hersteller), ist röntgendurchlässig und meist schwimmfähig. Das Spineboard wird ähnlich einer
Schaufeltrage mit Hilfe dreier Personen unter dem Patienten positioniert und dieser dann achsengerecht gedreht. Das Brett dient zur Immobilisation des Körpers. Mit mehreren
Gurten wird die verunfallte Person fixiert und kann anschließend in ein Krankenhaus transportiert werden. Das Spineboard hat sich durch das schonende Retten und der achsengerechten Drehung zu einem Hilfsmittel entwickelt, das häufig zur Rettung von Personen aus schwer zugänglichem Gelände eingesetzt wird.
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