Übersicht | „Quetschzange“Überbegriffe |
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Die Zange, die verbindetWas ist eigentlich 'Crimpen' und woher stammt der Begriff? Unter Crimpen versteht man eine lötfreie,
feste Verbindung zwischen zwei Komponenten durch plastische Verformung. Der Begriff Crimpen stammt hierbei aus dem Englischen "to crimp",
was übersetzt soviel bedeutet wie Pressen oder Quetschen. Was vor einigen Jahren noch gelötet wurde, wird heutzutage aus Kostengründen einfach,
schnell und ohne großen Aufwand mit der jeweiligen Crimpzange verpresst oder besser gesagt gecrimpt.
Gerade für Elektronikfirmen, Telekommunikations- und Elektrikerbetriebe ist die Anschaffung von Crimpzangen beinahe unerlässlich,
um rationell arbeiten zu können. Wo kommen Crimpzangen zum EinsatzDen wohl größten Anwendungsbereich für Crimpzangen stellt eindeutig die Elektrotechnik dar.
In der Elektrotechnik kommt es seit je her darauf an, dass Verbindungen zum einen schnell und kostengünstig hergestellt werden können und
zum zweiten der Stromfluss durch Kabel, Steckverbinder
und Kontakte aller Art optimal gewährleistet ist.
Im Bereich Telekommunikation wäre ein rationelles Arbeiten ohne Crimpzangen kaum noch vorstellbar.
Diese Anschlussart bringt ein Höchstmaß an Verbindungssicherheit und natürlich auch eine Vereinfachung der Handhabung gegenüber
anderen Verbindungen wie zum Beispiel dem Löten mit sich. Sie sind mit einer solchen
Zange von Stromquellen für Lötkolben unabhängig und
müssen nicht auf hohe Temperaturen zurückgreifen, die immer das Risiko von Verbrennungen mit sich bringen.
In der Fahrzeugindustrie und Autowerkstätten beispielsweise kommen Crimpzangen häufig zum Einsatz,
um Batterieanschlüsse, Massekabel
oder ein simples Zubehörteil richtig anzuschließen zu können. Arten von Crimpzangen Die Artenvielfalt bei Crimpzangen ist groß. Es gibt Crimpzangen für Aderendhülsen
genauso wie für Miniaturstecker. Da an jede zu crimpende Verbindung natürlich andere Anforderungen gestellt werden,
ist ein kleiner Überblick aus dem reichhaltigen Sortiment nötig. Wählen Sie immer die Zange aus, die in Ihr Anwendungsspektrum passt, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Crimpzangen bieten fast überall dort,
wo Kabel zum Einsatz kommen, eine kostengünstige Alternativlösung bei der Verbindungsherstellung. Richtiges Crimpen ist Voraussetzung für eine dauerhafte Verbindung Um eine Verbindung dauerhaft und sicher miteinander zu vercrimpen, muss das Kabel oder die Leitung vorher richtig abisoliert werden.
Hierbei empfiehlt sich entweder eine Abisolierzange oder die Crimpzange selbst,
wenn sie über eine integrierte Abisolierfunktion verfügt.
Um ein Höchstmaß an Qualität beim Crimpen zu erzielen, empfiehlt es sich, die Abisolierlängen,
die vom jeweiligen Hersteller angegeben werden, zu beachten. Wenn keine Angaben über die jeweiligen Längen vorliegen,
werden in der Regel von der äußeren Isolierung ungefähr 10 bis 14 mm abgetrennt, so dass die inneren Adern frei liegen.
Dabei ist besonders darauf zu achten, dass die einzelnen Adern weder abgetrennt noch beschädigt werden.
Schon die kleinsten Beschädigungen können einen späteren Qualitätsverlust der Verbindung nach sich ziehen.
Jetzt kommt die Crimpzange zum Einsatz, sie erledigt die eigentliche Arbeit. In die Crimpzange wird nun die Aderendhülse oder der Kontakt eingelegt.
Das Kabel wird entweder per Hand oder Maschine in die zuständige Hülse eingelegt und beim zusammendrücken der Crimpzange miteinander fest vercrimpt.
Die dadurch entstandene Verbindung ist jetzt nicht mehr ohne Beschädigungen der Komponenten zu lösen. Weitere Links zum ThemaMit diesem Thema in Beziehung stehen auch die Suchbegriffe Abisolier-Seitenschneider,
Kabelschneider und Telefonzange aus unserer Kategorie Zangen.
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