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Die PC-Kühlung - der optimale Hardwareschutz


Heutige Notebooks und Desktop PCs, werden dank neuester Hardware immer Leistungsfähiger und sind daher fast schon kleine Kraftwerke. Prozessoren und Grafikkarten sowie Mainboards, laufen durch eine Vielzahl an Programmen fast permanent auf Hochtouren und Produzieren Wärme.  Selbst in Serverräumen, die separat mittels Klimaanlagen gekühlt werden entstehen in den jeweiligen Servern Temperaturen die zur Beeinträchtigung der Rechenleistung oder sogar zum Ausfall der Geräte führen können. Um eine Überhitzung zu verhindern, werden die  Unterschiedlichsten Kühler und Lüfter angeboten, um die empfindliche Hardware zu schützen.

Welche Temperaturen sind normal?

Jede Hardwarekomponente besitzt seinen eigenen Temperaturbereich,der nicht überschritten werden sollte. Um genauere Temperaturangaben der eingebauten Computerhardware zu bekommen, bedient man sich externer Tools oder dem Bios. Im Bios können sowohl die Lüfterdrehzahl, die einzelnen Temperaturen oder die Spannung des Netzteiles ausgelesen werden.

Prozessor:

Der Prozessor oder CPU, ist das Herzstück eines jeden Computers. Die Temperatur des CPUs,  sollte daher möglichst unter 50 Grad Celsius liegen. Auch bei starker Belastung durch einzelner Programme wie Firewall, Word oder Excel, sollten die Temperatur nicht merklich  über die 50 Grad Grenze steigen. Als Kritisch, sind allerdings Temperaturen über  70 Grad Celsius anzusehen, den hier besteht bereits das Risiko den CPU zu beschädigen, wenn nicht gar zu zerstören.

Mainboard:

Das Mainboard wird auch als Motherboard bezeichnet und besteht im Wesentlichen aus einer Hauptplatine, auf der der RAM, PCI- Schächte und Festplatten miteinander verbunden sind. Dabei sollte die Temperatur nicht über 40 Grad Celsius liegen.

Grafikkarte:

Die Grafikkarte, ist verantwortlich für eine Korrekte Darstellung von Bildern und steuert die Bildschirmauflösung auf dem Monitor. Ähnlich wie beim Prozessor, sollte die Temperatur unter 50 Grad Celsius liegen ein deutlich höherer wert um die 70 ist schon als äußerst Kritisch anzusehen. 

Gehäuselüfter:

Das Gehäuse eines PCs, sorgt dafür, dass die einzelnen Komponenten wie CD-DVD- Laufwerk, Festplatten und CPU vor Beschädigungen geschützt werden. Allerdings zieht dieser Schutz auch einige Nachteile mit sich. So wird die Wärme, die im inneren des PCs oder Notebooks entsteht nicht optimal abgeleitet. Um dies zu gewährleisten, kommen Gehäuselüfter zum Einsatz die die entstandene Wärme, auf eine optimale Temperatur von 30 bis 40 Grad Celsius reduzieren. Höhere Temperaturen bedeuten unweigerlich eine verkürzte Lebenserwartung der Bauteile. 

die verschiedenen Kühlsysteme

Das wohl bekannteste Kühlsystem bei PCs, Notebooks und Servern ist eindeutig die Luftkühlung. Sie ist effektiv, leicht zu installieren und zudem sehr kostengünstig. Zu ihr gehören unter anderem der Slot Lüfter, der Chipkühler und der CPU oder Prozessorkühler.

Für die meisten Standard PCs ist die Luftkühlung völlig ausreichend. Jedoch gibt es auch High-End Geräte, die mit enorm leistungsfähiger Hardware wie Chipsätzen und Grafikspeichern ausgestattet sind. Hier hilft meist nur noch der Einsatz einer Wasserkühlung. Sie ist die effektivste Kühlmethode, bei gleichzeitig minimaler Geräuschentwicklung. Allerdings, ist sie auch die Teuerste Variante, denn es werden neben Schläuchen noch eine Wasserpumpe und ein Wärmetaucher benötigt.

Ein weiteres Kühlkomponente, ist die Wärmeleitpaste. Sie sorgt dafür, dass eine optimale Wärmeableitung von Prozessorkern zum Kühlkörper des CPU-Kühlers gewährleistet wird. Sie sollte daher beim Wechsel hauchdünn auf den Prozessor aufgetragen werden.

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