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Navigationsgeräte - damit Sie nie die Orientierung verlieren

Navigationsgeräte sind aus dem modernen Fahrzeug nicht mehr wegzudenken. Wenn Sie schnell, ohne Umwege und auch ohne unangenehme Standzeiten im Stau unterwegs sein wollen, ist ein Navigationsgerät unentbehrlich. Neben Navigationsgeräten für Kraftfahrzeuge und Lkws sind jedoch auch für Motorräder und Fahrräder passende Modelle erhältlich und selbst für Wanderer oder Freunde des Segel- oder Motorbootsports werden die kleinen Geräte immer wichtiger.

Grundfunktion der Navigationsgeräte

Navigationsgeräte bestehen grundsätzlich aus einem GPS-Empfänger (Global Positioning System), der Satellitensignale empfängt und dadurch den eigenen Standort ermittelt. Die Positionswerte des GPS-Empfängers werden dabei mit dem im Navigationsgerät hinterlegten Kartenmaterial abgeglichen und dann nach den Wünschen des Anwenders eine Route berechnet. Bei höherwertigen Navigationsgeräten sind zusätzlich Stauwarner in Gestalt von TMC- oder HD Traffic-Modulen integriert, die mit Hilfe von über das RDS-System gesendeten Daten dafür sorgen, dass Staus großräumig umfahren werden können. Auch Umleitungen lassen sich mit diesem System erfassen.

Mobile und handliche Systeme

Die meisten Navigationsgeräte sind als mobile Systeme erhältlich und dementsprechend handlich gebaut. Sie werden mit einem Saugnapf, an dem eine entsprechende Gerätehalterung angebracht ist, an der Windschutzscheibe oder dem Armaturenbrett des Kfz befestigt. Einige Modelle sind auch direkt in Autoradios eingebaut. Die Systeme besitzen in aller Regel eine eingebaute Antenne zum Empfang der Satellitensignale und werden über das Bordnetz des Fahrzeugs oder mit Hilfe leistungsstarker Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus mit der benötigten Energie versorgt. Im Akkubetrieb können die Geräte teils länger als zehn Stunden im Dauereinsatz sein, ohne dass der Akku zur Neige geht.

Der Bildschirm als zentrales Element

Zentrales Bedienelement aller Navigationsgeräte ist der Bildschirm. Die Geräte verfügen je nach Leistungsklasse über Displays bis zu einer Größe von etwa sieben Zoll (18 cm) Diagonale, die teilweise auch als Touch-Bildschirm ausgeführt sind. Auf diesen wird nicht nur das Kartenmaterial zwei- oder dreidimensional visualisiert, sondern die Displays enthalten auch die Bedienerführung. Sofern die Geräte mit einem Touch-Bildschirm ausgestattet sind, können Sie diese einfach per Antippen mit dem Finger steuern.
Hochwertige Navigationsgeräte zeigen über das Display auch herkömmliche topographische Karten an. Das Kartenmaterial wird entweder durch einen PC, der über einen USB-Anschluss mit dem Navigationsgerät verbunden wird, auf das System geladen und dort dauerhaft gespeichert, oder direkt über ein Wechselmedium geladen. Dazu besitzen die meisten Navigationsgeräte nicht nur Speicher von oft mehreren Gigabyte, sondern auch Kartenschächte für SD- oder MMC-Karten. Mit diesen Speicherkapazitäten können Sie problemlos nicht nur alle aktuellen deutschen Straßenkarten auf Ihr Navigationsgerät laden, sondern meist auch alle europäischen Länder und teils auch noch Karten der USA und Kanadas.
Damit der Fahrer eines Kraftfahrzeugs während der Fahrt nicht permanent auf den Bildschirm blicken muss und so von der Fahrt abgelenkt wird, bieten alle Pkw-Navigationsgeräte sowie Lkw-Navigationsgerät eine akustische Unterstützung. Die Routen und Standorte werden dem Fahrer dabei durch eine computergenerierte Stimme erläutert, so dass der Fahrer sich auf das Führen des Fahrzeugs konzentrieren kann.

Sonderfunktionen der Navigationsgeräte

Moderne Navigationsgeräte bieten viele Sonderfunktionen, die ihren Nutzwert erheblich erhöhen. So sind die meisten hochwertigeren Geräte mit einer Freisprecheinrichtung mit Hilfe des Bluetooth-Standards ausgestattet und bieten eine Sprachsteuerung. Eingebaute so genannte Trip-Computer ermöglichen eine genaue Routenplanung anhand auch vom Nutzer wahlfrei vorgegebener „Points of Interest“, also besonders sehenswerten Orten oder Sehenswürdigkeiten entlang der geplanten Route. Geschwindigkeitsmesser-Warnungen sorgen zudem dafür, dass das Punktekonto in Flensburg nicht unnötig belastet wird. Somit leisten die Geräte auch einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Navigationsgeräte für besondere Zwecke

Auch Motorradfahrer, Radfahrer und sogar Wanderer können mit einem Navigationsgerät schneller und besser ans Ziel kommen. Dazu werden spezielle Systeme für diese Zielgruppen vertrieben.
  • Navigationsgeräte für Motorradfahrer werden in aller Regel den veränderten Betriebsbedingungen am Motorrad bestens gerecht: Sie sind wasser-, kraftstoff- und vibrationsfest und werden akustisch per Bluetooth gesteuert. Von der Elektronik her sind sie ihren Pendants zum stationären Betrieb im Kraftfahrzeug ebenbürtig.
  • Für Fahrradfahrer geeignete Navigationsgeräte haben oft zusätzlich einen Herzfrequenzmesser eingebaut, damit der Radfahrer nicht seine Leistungsgrenzen überschreitet. Bei Navigationsgeräten für Radfahrer sind zudem besondere Karten eingespeichert: Da das Radwegenetz in Europa vor allem durch die Umwidmung stillgelegter Bahnstrecken zu Radwegen permanent wächst, sind diese Karten für jeden Fahrrad-Urlauber unentbehrlich. Diese Sport-Navigationsgeräte werden dabei meist per Touchscreen bedient und verfügen über leistungsfähige Akkus, damit die Fahrradtour nicht durch vorzeitige Erschöpfung des Akkus im Nirwana endet.
  • Für Wanderer oder Läufer sind Navigationsgeräte in aller Regel in Gestalt einer Armbanduhr ausgeführt. Auch sie verfügen neben diversen Uhr- und Datumsfunktionen über einen Herzfrequenzmesser. Die kleinen Displays werden meist per Fingerdruck bedient. Dank leistungsstarker Akkus können diese Geräte auch lange Wanderungen problemlos ohne Energieprobleme bewältigen.
  • Navigationsgeräte für Wassersportler sind technisch den Kfz-Geräten sehr ähnlich, weisen jedoch spezielles Kartenmaterial auf, wobei weltweite Gewässerkarten eingespeichert sind. Außerdem sind die Geräte in aller Regel nach Schutzart IPX7 zertifiziert und somit wasserdicht. Im Akkubetrieb können bis zu zehn Stunden Dauerbetrieb realisiert werden. Marine-Navigationssysteme unterstützen ausnahmslos den NMEA 0183-Standard (National Marine Electronics Association), der die Kommunikation zwischen GPS-Empfänger und Computer standardisiert. Sie verfügen in aller Regel sowohl über Möglichkeiten der Touchbedienung als auch über eine Sprachbefehlssteuerung.

Tipps zum Kauf und Betrieb eines Navigationsgerätes

  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Navigationsgerät ein eingebautes TMC- oder HD Traffic-Modul besitzt. Einfache Geräte ohne diese Schnittstellen bieten in der Regel keine Stauwarnung, so dass Sie Staus nur schlecht umfahren können.
  • Wenn Sie oft Langstrecken befahren, sollte das Navigationsgerät eine ausreichende Akku-Kapazität bieten, damit nicht bei Akkubetrieb die Betriebsdauer zu gering ausfällt.
  • Bedenken Sie bitte, dass auch Akkumulatoren in Navigationsgeräten Verschleiß unterworfen sind und daher in regelmäßigen Abständen auf ihre Kapazität überprüft werden sollten.
  • Beim Kauf eines Kfz-Navigationsgerätes sollten Sie auf einen externen Antennenanschluss achten. Es kommt vor, dass die internen Antennen des Gerätes aufgrund der Abschirmung durch heizbare Glasscheiben im Fahrzeug keinen ausreichenden Empfang aufweisen. In diesem Fall kann mit einer externen Antenne ein guter Empfang hergestellt werden.
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