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"Kunststoffpflegemittel"

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Weitere Informationen zum Thema Kunststoffpflegemittel
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Kunststoffpflegemittel für die Pflege und Reinigung von Fahrzeugen

Kunststoffoberflächen finden wir am Auto sowohl im Innenraum, als auch bei Karosserieteilen, Radhäusern oder Unterbodenbereichen. Grundsätzlich unterscheiden sich diese Oberflächen in Ihrer Oberflächenbeschaffenheit: Während im Innenraum vorwiegend unlackierte Kunststoffoberflächen zu finden sind, sind im Außenbereich oft lackierte Bauteile, wie zum Beispiel schwarze Kunststoff-Stoßstangen, zu finden.

Die lackierten Oberflächen pflegen Sie mit Autochemie genauso wie alle anderen lackierten Bereiche Ihres Fahrzeugs mit handelsüblichen Autopolituren, Wachsen oder Versiegelungen. Die einzige Ausnahme stellt die Verwendung einer Poliermaschine dar: Diese erzeugt Reibungshitze und kann lackierte Kunststoffoberflächen schädigen – hier bitte sehr umsichtig und mit wenig Druck arbeiten.

Kunststoffpflegemittel sind vor allem für unlackierte, ungeschützte Oberflächen interessant. In der Regel sind diese Oberflächen schwarz oder dunkel. Das eingesetzte Produkt sollte die Oberfläche auffrischen, konservieren und vor Ausbleichen durch UV-Strahlung schützen. In der Regel wird dies durch die enthaltenen Silikone, Fette oder Wachse erzielt, die das Material nachfetten, geschmeidig halten und die Farbtiefe verbessern. Auf gar keinen Fall sollten Kunststoffpflegemittel Lösungsmittel enthalten. Diese entziehen dem Material die sogenannten Weichmacher, machen das Material spröde und rissig oder hinterlassen helle Verfärbungen!

Während im Außenbereich ein dauerhafter Glanzfilm gewünscht ist, sollten Kunststoffpflegeprodukte für den Innenraum keine zu stark glänzenden, fettigen oder klebrigen Oberflächen hinterlassen. So macht es durchaus Sinn, verschiedene Kunststoffpflegemittel zur Hand zu haben: Für den Innenraum und für den Außenbereich eines Fahrzeugs.

Anwendungshinweise

Kunststoffpflegemittel im Außenbereich

Kunststoffpflegemittel finden Ihre Anwendung im Außenbereich bei Reifenflanken, unlackierten Kunststoff-Karosserieteilen, Radhäusern oder am Unterboden. Sie können das gewählte Produkt entweder aufsprühen oder von Hand auftragen. Bei beiden Anwendungsarten sollten Sie nach der Einwirkzeit (siehe Hinweise des Herstellers) die Oberfläche mit einem weichen Mikrofasertuch nacharbeiten, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten. So vermeiden Sie Flecken und erzielen eine einheitliche Oberflächenanmutung. Oft finden Sie Kunststoffflächen im Außenbereich in unmittelbarer Umgebung von Glas oder lackierten Oberflächen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie diese nicht mit Kunststoffpflegemitteln in Kontakt kommen lassen, da sich sonst ein unschöner Schmierfilm bilden kann.

Kunststoffpflegemittel im Innenbereich

Im Innenbereich werden für Türgummis, den Einstiegsbereich und alle unlackierten Kunststoff-Oberflächen eingesetzt. Oberstes Ziel ist hier, dass die behandelten Bereiche nicht klebrig oder schmierig hinterlassen werden. Egal, wie Sie das Produkt auftragen, Sie sollten stets gründlich mit einem weichen, fusselfreien Tuch nacharbeiten, um Überschüsse abzutragen und eine aufgefrischte, gleichmäßig gereinigte Oberfläche zu hinterlassen. Achten Sie darauf, dass alle anderen Materialien wie Glas und Textilien nicht in Kontakt mit dem Kunststoffpflegemittel kommen.



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