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Weitere Informationen zum Thema Kochplatte
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Eine Kochplatte – nützliches Küchengerät mit geringem Platzbedarf

Kochplatten benötigen nur wenig Platz und einen Stromanschluss. Sie wiegen nicht viel und sind daher vom Buffetbereich, über die Imbissausstattung bis hin zur Großküche überall zu finden, wenn Getränke oder Speisen angewärmt, warmgehalten oder heiß gemacht werden.

Eine Kochplatte aus Gusseisen oder Glaskeramik?

In Europa war bisher meistens die herkömmliche Ringkochplatte im Einsatz. Sie ist leicht an der gusseisernen Platte zu erkennen, in der ein isoliertes Heizelement untergebracht ist. Die Kochplatten sind nach Durchmesser und Leistung genormt und geben entsprechend der Regulierung von Stufe 1 bis 3 oder 6 die gewünschte Wärme mit einer Leistung bis zu 1.500 Watt ab. Besitzt die Platte in der Mitte einen roten Punkt, ist es eine Blitzkochplatte, die eine etwa 500 Watt höhere Leistung als die normale Kochplatte bietet und mit einem Überhitzungsschutz ausgestattet ist.
Die Kochplatte ist in einer Aluminiumwanne oder emaillebeschichteten Stahlwanne eingebaut und erhitzt auch die Umgebung. So können Fett oder Saucentropfen leicht einbrennen und sind relativ schwer zu entfernen. Der Wirkungsgrad von Elektrokochplatten wird heutzutage eher als eingeschränkt bezeichnet, weil nicht nur eine lange Aufwärmphase und langes Auskühlen Zeit rauben, sondern ohne optimales Kochgeschirr eine schlechte Wärmeübertragung zum Topfboden erreicht wird.

Induktionskochplatten

Wenn Sie dagegen ein ebenes Kochfeld aus Glaskeramik sehen, haben Sie einen Induktionskocher vor sich. An den aufgebrachten Ringen erkennen Sie die unterschiedlichen Kochzonen. Unter dem Kochfeld befindet sich eine mit Gleichstrom betriebene Stromspule, die ein magnetisches Feld erzeugt. Wenn sich nun auf der Kochzone ein Topf mit einem magnetischen Boden befindet, nimmt dieser durch Induktion die Schwingungen auf und erwärmt sich und die darin befindlichen Lebensmittel.
Wird ein ungeeigneter Topf verwendet, werden die Schwingungen nicht aufgenommen und können sich so in die Umgebung streuen und dort wirken, wo sie nicht sollen. Das gleiche geschieht, wenn Sie zwar einen geeigneten Topf verwenden, dieser aber die Kochzone nicht voll abdeckt. Aufgrund der Wirkungsweise bleibt das Glaskeramikfeld kalt und ein Einbrennen von Speiseresten ist damit ausgeschlossen. Das Kochfeld lässt sich von daher leicht mit einem Mikrofasertuch reinigen.

Die Kochplatte ist nach geeigneten Merkmalen zu wählen

Hierbei gilt ebenfalls, sich Gedanken zu machen, zu welchem Zweck die Kochplatte eingesetzt wird. Davon abhängig ist zum Beispiel der erforderliche Temperaturbereich, den Sie einstellen können, ebenso wie die Zeit, die Sie zur Erwärmung haben. Zum Warmhalten brauchen Sie Temperaturen bis etwa 60 bis 90 Grad Celsius. Zum Kochen benötigen Sie natürlich deutlich höhere Temperaturen. Für den Fall, dass Sie unterschiedliche Angebote oder größere Mengen verarbeiten, kann es durch aus sinnvoll sein, auf eine Doppel- oder Vierfach-Kochplatte zurück zu greifen. Je nach dem, ob Sie das Küchengerät beaufsichtigen können oder nicht, gibt es neben der herkömmlichen Bedienung der Elektroplatten auch digital programmierbare und automatisierte Einstellungen für einen Betrieb im Induktionsverfahren.

Das Kochgeschirr spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg

Es gibt große Unterschiede in Form und Material, da fällt die Auswahl nicht leicht. In jedem Fall erkennen Sie einen Topf oder eine Pfanne für eine Induktionsplatte an einem Quadrat, in dem eine Spule abgebildet ist.
Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext Kochplatte, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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