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„Grafiktablett“

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schreiben und präsentieren mit einem Grafiktablett


Das Grafiktablett ist ein Peripheriegerät, das mittels Analog-Digital-Umsetzer analoge in digitale Signale umwandelt, die dann später am weiterverarbeitet werden können. Dabei besteht das eigentliche Grafiktablett aus einer Zeichenplatte und einem Stift, in dem sich eine Spule befindet, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Die gewonnenen Daten werden dann aufmoduliert und an den angeschlossen PC gesandt, der diese dann als Bild auf dem Monitor wiedergibt.

Papier war gestern

Gerade im Bereich Grafikdesign werden oft Skizzen oder Entwürfe zu Papier gebracht, die dann früher oder später unweigerlich im Aktenvernichter landen. Die Vorteile eines Grafiktabletts sind offensichtlich und bieten gegenüber Papier eine Reihe von Vorteilen.

Die Vorteile im Überblick

Mit einem Grafiktablett lassen sich Briefe oder geschäftliche Mitteilungen schnell und leicht handschriftlich verfassen, ohne dabei Unmengen an Kopier- oder Briefpapier zu verschwenden. Anschließend können diese Notizen oder Mitteilungen dann entweder über einen Drucker ausgedruckt, per E-Mail oder aber über ein Faxgerät an den entsprechenden Empfänger gesandt werden. Grafiker, Maler und Architekten können wiederum Entwürfe auf dem Grafiktablett erstellen und gemeinsam mit dem Kunden bearbeiten. So können individuelle Kundenwünsche bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Dinge, die Sie beim Kauf berücksichtigen sollten

Wie bei jeder Hardware sind es auch bei einem Grafiktablett einige Punkte, die mit in die Kaufentscheidung einbezogen werden sollten. Zunächst einmal ist es zu klären, für welche Art von Anwendungen das Grafiktablett später verwendet werden soll. Wird lediglich ein Tablet benötigt, um hin und wieder eine Unterschrift oder einen Entwurf zu digitalisieren, kann ruhigen Gewissens zu einem kleineren Tablet gegriffen werden. Für Grafiker oder Designer allerdings eignen sich hingegen wieder deutlich größere Formate mit einer höheren Auflösung.

Die Auswahl des Eingabestiftes

Zu jedem Grafiktablett gehört neben der entsprechenden Software der Eingabestift bereits zum Lieferumfang. Jedoch sollte auch dieser gewisse Eigenschaften erfüllen, um so effizient wie nur möglich arbeiten zu können. Zunächst einmal sollte der Eingabestift kabellos sein. Denn nur ein kabelloser Stift ermöglicht die erforderliche Bewegungsfreiheit, die beim Zeichnen oder Schreiben nötigt ist. Ein weiteren Vorteil bieten Stifte, die gänzlich ohne Batterien oder Akkus auskommen. Sie werden induktiv über das Tablet mit Strom versorgt, was sich auch in ihrem geringen Eigengewicht widerspiegelt. Ein besonderes Kriterium beim Kauf ist die Druckintensität des Stiftes. Das heißt, die Hardware reagiert je nachdem, wie stark man den Stift auf die Platte drückt, mit dickeren oder dünneren Linien. Geräte im unteren Preissegment bringen es auf ca. 512 Druckstufen. Qualitativ höherwertige Grafiktabletts bringen es bereits auf ca. 1024 unterschiedliche Druckzustände.

Die Auflösung

Die Auflösung des Grafiktabletts wird in lpi (lines per inch) angegeben und bezeichnet die Verteilung der Farbwerte auf einem Raster. Je mehr lpi das Tablet aufweist, umso feinmaschiger das Raster und umso genauer wird das Bild auf dem PC oder Notebook dargestellt. Viele Geräte bieten von Haus aus eine Auflösung von ca. 2500 lpi, was für normale Anwendungen meist völlig ausreichend dimensioniert ist. Spezielle CAD-Anwendungen benötigen allerdings manchmal eine höhere Auflösung. Wer also häufig oder ständig mit solchen Programmen arbeitet, sollte dies bereits beim Kauf berücksichtigen.

Die Größe des Grafiktablett

Je nach späteren Verwendung der Hardware sollte die Größe des Grafiktabletts ausgewählt werden. Hierbei haben Sie die Möglichkeit, zwischen den gängigen Größen DIN A6 bis herauf zu DIN A3 zu wählen. Wer das Grafiktablett nur gelegentlich zum Zeichnen nutzt, für den reicht ein Digitzer mit einer Größe von DIN A5 oder A6 meist aus. Größen wie A3 kommen hingegen meist nur zur digitalen Bildbearbeitung oder aber in Werbestudios zum Einsatz. Um seinen Kunden den Designentwurf greifbar und in höchste Auflösung präsentieren zu können, empfiehlt sich hier die Verwendung eines Plotters, mit dem der Entwurf später ausgedruckt werden kann.

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