Mit dem Fliesenbohrer präzise Löcher in Fliesen und Keramik erstellen
Mit dem Fliesenbohrer als
Fliesenleger-Werkzeug werden Fliesen mit Löchern versehen. Ein solcher Bohrer ist in der Regel mit der
Bohrmaschine oder auch einem Akkuschrauber nutzbar. Als Ergebnisse liefern Bohrer dieser Art ein sauberes und präzises Ergebnis. Angeboten werden die
Gesteinsbohrer mit unterschiedlichen Durchmessern und in unterschiedlichen Längen.
Die Beschaffenheit von Fliesenbohrern
Gängige Durchmesser bei Fliesenbohrern sind 4 mm, 5 mm, 6 mm, 8 mm, 10 mm und 12 mm. Es ist ratsam, einen für den benötigten Anwendungsfall passenden Bohrdurchmesser zu verwenden. Gleiches gilt für die Bohrerlängen. Bohrer für Fliesen werden vor allem mit Längen von 55 mm bis 90 mm angeboten, darüber hinaus gibt es noch eine Reihe von speziellen Bohrern mit höherer Länge. Eine Besonderheit unter den Fliesenbohrern sind die Fliesenlochbohrer, die Löcher mit großem Durchmesser ermöglichen und modellabhängig eine Einstellung der Lochgröße im Bereich von ca. 20 mm bis ca. 95 mm erlauben können.
Tipps für die Anwendung von Fliesenbohrern
- Schalten Sie bei Schlagbohrmaschinen die Schlagfunktion aus. Diese kann die Fliese schnell springen lassen.
- Mit einer Wasserkühlung reduzieren Sie den Verschleiß des Bohrers und die Bildung von Staub. Besonders komfortabel ist dies mit Arretierungen zur Kühlung.
- Nutzen Sie geringe Drehzahlen. Im Idealfall nutzen Sie den Drehzahlbegrenzer der Bohrmaschine oder des Akkuschraubers. Die Zahl der Umdrehungen sollte in Abhängigkeit von Bohrer und Material auf wenige Hundert Umdrehungen pro Minute begrenzt werden.