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„ESD-Schutzkleidung“
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ESD-Schutzkleidung für energieempfindliche Bereiche

Kleinste elektrische Ladungen können in unterschiedlichen Industriebereichen starke Schäden hervorrufen. Die elektrostatische Ladung kann neben Bauteilbeschädigung in der Mikrochipindustrie zu Behinderungen im Transport von Kunststoffen oder Papier führen und zusätzlich für Verunreinigungen an Ihren Produkten durch Staub und Faseranhaftung sorgen. In explosionsgefährdeten Atmosphären, wie in Lackierereien, können elektrostatische Entladungen zur Explosionsauslösung führen. Neben Ableitungen und Maschinenschutz ist es in solchen Bereichen wichtig, auch auf die passende Arbeitsbekleidung zu achten - die ESD-Schutzkleidung.

Das richtige Material der ESD-Schutzkleidung

Damit sowohl beim Tragen als auch beim Waschen der Schutzkleidung elektrostatische Aufladungen vermieden und dadurch keine elektrischen Impulse freigesetzt werden oder es gar zur Bildung von explosionsgefährlichen Entladungsfunken kommt, werden speziell entwickelte Materialien zur Herstellung der ESD-Schutzkleidung eingesetzt. Wichtig ist, dass Ihr Mitarbeiter nach Möglichkeit alle seine Bekleidungsbestandteile von den ESD-Schuhen über das ESD-Polo-Shirt bis hin zur Ausweishülle für die Zeiterfassungskarte aus dem elektrostatisch, nicht aufladbarem Material trägt. Hochleitfähige Fasern kommen zum Einsatz. Je nach Anforderung werden entweder oberflächenleitfähige Fasern eingesetzt oder noch besser hochleitfähige Fasern in Kern-Mantel-Struktur. Wichtig ist bei der Verwendung von ESD-Schutzkleidung, dass die Person, die diese spezielle Kleidung trägt, geerdet ist, um eine ausreichende Wirksamkeit gegen die Aufladung zu erzielen.

Anforderungen an die ESD-Schutzkleidung nach DIN

Es gibt nicht nur allgemein gültige Anforderungen beim Tragen der ESD-Schutzkleidung, auch die DIN EN 1149 stellt die geforderten Aspekte noch einmal genau dar.
  • Bestehen muss eine solche Schutzkleidung aus einem ein- oder zweiteiligen Anzug. Körper, Arme und Beine Ihres Personals müssen mit dem Anzug bedeckt sein.
  • Die Ladung, die durch den Körper und die Berührung der leitenden Kleidungsteile entsteht, muss zu jeder Zeit abfließen können.
  • Vor allem solche Bereiche der Kleidungsabschlüsse wie Ärmelumschläge oder Hosenbeinenden sowie Kragenöffnungen müssen so konzipiert sein, dass der Kontakt zwischen leitfähiger Kleidung und der Haut, einem sehr guten Leiter, ermöglicht wird.
  • Sollten Metallteile überhaupt angebracht sein, ist es zwingend notwendig, diese abzudecken.
  • Trägt Ihr Mitarbeiter keine komplette ESD-Schutzbekleidung, muss die  Oberbekleidung so gestaltet sein, dass die gefährliche, sich entladende Kleidung bei jeglicher Bewegung vollständig abgedeckt ist.
Achten Sie auf diese Einflussfaktoren in Verbindung mit Tragekomfort und Bewegungsfreiheit, dann sind Sie in fast jeder Branche gut ausgerüstet. ESD-Kleidung findet in weitreichenden Zweigen ihren Einsatz. Pharmazeutische Unternehmen, viele Bereiche der produzierenden Industrie, Elektronikhersteller und sogar der medizinische Bereich greifen aus Sicherheitsgründen erfolgreich auf ESD-Schutzkleidung zurück.

Reinraum - besondere Anforderungen an Sie

Neben der Vermeidung von elektrostatischen Entladungen kommt es bei Reinraumkleidung zusätzlich darauf an, dass sich keinerlei Faserbestandteile, sind sie auch noch so klein, lösen können. Bei solcher Bekleidung wie Reinraum-Handschuhe muss neben der Leitfähigkeit zusätzlich die Gewebestabilität beachtet werden. Besonders positiv ist das Material Polyester als Endlosfilament zu bewerten. Achten Sie daher darauf, ob Sie neben der antistatischen Wirkung eventuell noch auf zusätzliche Parameter achten müssen.
Haben Sie Hinweise, Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge zum Ratgebertext ESD-Schutzkleidung, dann informieren Sie uns bitte per Formular.
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