 |  |  |  |  | Übersicht | "Drucker Speicher"Überbegriffe |
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 Weitere Informationen zum Thema Drucker Speicher | |  | Mit mehr Speicher druckt sich es besser
Drucker jeder Bauart gehören heutzutage zu den wichtigsten Ausgabegeräten von Dokumenten am Computer und sind auch bei Privatanwendern selbstverständlich. Je nach Einsatzzweck können die Druckergebnisse nach der Beschaffung eines neuen Gerätes jedoch zunächst unbefriedigend ausfallen, da auch Drucker eine eigene "Intelligenz" besitzen und daher entsprechend hardwareseitig ausgerüstet sein müssen. Neben den üblichen Verbrauchsmaterialien stellt der Druckerspeicher, über den ein Drucker verfügen kann, die wichtigste Komponente dar. Während das eigentliche " Betriebssystem", mit dem ein Drucker funktioniert (die so genannte Firmware), in einem nicht-flüchtigen Speicherbaustein abgelegt ist, wird für die Abarbeitung der Druckaufträge zusätzlicher Speicher benötigt. Ausschlaggebend für die Größe des Druckerspeichers sind die technischen Fähigkeiten des Druckwerkes.
Farbdrucker benötigen dabei grundsätzlich mehr Speicher als Schwarz-/Weiß-Drucker, und auch die Auflösung des Druckwerkes spielt eine Rolle. Als Faustregel gilt: Je höher die Auflösung, desto größer muss auch der Druckerspeicher ausfallen.
Zusätzlich hat das Druckprinzip, mit dem der Drucker arbeitet, Auswirkungen auf die Größe des Speichers: Zeilendrucker benötigen einen viel kleineren Speicher als Seitendrucker, da erstere die vom Computer übermittelten Daten nur Zeile für Zeile aufbereiten und ausgeben, während Laserdrucker grundsätzlich eine komplette Seite umsetzen und ausdrucken.
Modellvielfalt
Der Druckerspeicher kann bei den meisten Modellen aufgerüstet werden. Dabei sind - je nach Hersteller und Modell - entweder spezielle Bausteine zu verwenden oder aber handelsübliche Speicher, wie sie auch in PCs eingesetzt werden. Letztere sind aufgrund der viel weiteren Verbreitung in der Anschaffung deutlich preiswerter als druckerspezifische Modelle. Für zahlreiche Geräte mit eigenen Bausteinen sind jedoch auch von Drittherstellern kompatible Module erhältlich.
Selten findet man vor allem für ältere Drucker noch so genannte Cartridges, die in einen eigens dafür vorgesehenen Slot im oder am Gerät eingesteckt werden müssen. Für diese Cartridges gibt es meist nur einen Hersteller, so dass die Aufrüstung nur in wenigen Fällen bei klar definiertem Einsatzgebiet lohnt.
Tipps für die Aufrüstung des Druckerspeichers
- Wenn Ihr Drucker bei großflächigen Bildern oder Grafiken diese nicht vollständig auf einer Seite ausgibt, sondern den Ausdruck auf zwei oder mehrere Seiten verteilt, ist in aller Regel der Druckerspeicher zu klein bemessen und sollte aufgerüstet werden. Prüfen Sie in einem solchen Fall zunächst anhand des Statusausdruckes Ihres Gerätes und der technischen Dokumentation, wie viel Megabyte bereits im Drucker verbaut sind und um welche Größe der Speicher aufgerüstet werden kann.
- Wenn Ihr Drucker in Netzwerkumgebungen mit entsprechend hohem Druckvolumen eingesetzt wird, sollten Sie unabhängig von auftretenden Problemen den internen Speicher auf die maximale Größe aufrüsten, da mit zusätzlichem Speicher die Druckaufträge deutlich schneller abgearbeitet werden.
- Bei Farbdruckern mit hohem Auflösungsvermögen sollte ebenfalls der interne Druckerspeicher ausgebaut werden, um auch großflächige Farbausdrucke mit hoher Farbtiefe problemlos bewältigen zu können.
- Prüfen Sie bei einer geplanten Speicheraufrüstung sorgfältig, ob ausschließlich herstellerspezifischer oder auch standardisierter Speicher verwendet werden kann. Herstellereigene Lösungen sind meist teurer in der Anschaffung.
- Verwendet Ihr Drucker spezielle Bausteine, so sollten Sie vor einem vorschnellen Kauf prüfen, ob für Ihr Gerät auch von Drittherstellern passende Speicher angeboten werden. Diese sind bei gleicher Funktionalität oftmals deutlich preiswerter als die Originale des Druckerherstellers.
- Wenn Ihr Drucker standardisierte Speicherbausteine nutzt, wie sie auch in herkömmlichen PCs eingesetzt werden, so sollten Sie anhand der Gerätedokumentation deren genaue Spezifikation ermitteln. Von vielen Druckern werden trotz Standardisierung nur bestimmte Speicher akzeptiert (Non-ECC, ungepuffert).
- Nach dem Einsatz des neuen Speichers sollten Sie auf jeden Fall anhand des Statusausdrucks Ihres Druckers überprüfen, ob der Speicher auch korrekt erkannt wird. Viele Drucker führen aus Kostengründen heutzutage keine detaillierten Selbsttests mehr durch und weisen deshalb den Anwender nach dem Einschalten nicht mehr auf defekten oder ungeeigneten Speicher hin.
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