Der Bogenzirkel - optimaler Schutz vor einer Verstellung
Der Bogenzirkel ist ein robustes Arbeitsgerät und zeichnet sich durch einen Stellbogen aus, der eine Verstellung des zweiten Schenkels in einem Winkel zwischen null und 90 Grad zulässt. Die Arretierung erfolgt mittels eines Nietscharniers oder einer Stellschraube, was einen optimalen Schutz davor bietet, dass sich der Bogenzirkel verstellt. Der
Zirkel wird auch als Werkstattzirkel bezeichnet und dazu genutzt, Abstände zu messen und zu übertragen oder auch Kreise auf Werkstoffen wie Holz, Metall, Kunststoff oder Stein anzureißen.
Der Stellbogen schränkt den Arbeitsbereich ein
Aus diesem Grunde benötigen Sie je nach auszuführenden Arbeiten Bogenzirkel mit unterschiedlichen Schenkellängen. Sie können zwischen Längen ab fünfzehn bis zu 100 Zentimetern wählen. Für kleinere Arbeitsbereiche sind kurze Zirkel handlicher und leichter, für ein Arbeiten mit großen Abständen oder Radien kommen Sie um lange Zirkel nicht herum.
Der Bogenzirkel, nicht nur ein Werkstattzirkel
Ein Bogenzirkel wird nicht nur im Innenbereich, sondern auch im Außenbereich verwendet, etwa wenn abgenutzte Treppen nachbearbeitet werden müssen. Von daher ist der Zirkel allen Witterungsbedingungen ausgesetzt und muss diesen standhalten. Gerade der Schutz vor Korrosion durch Rost ist in jeder Arbeitsumgebung wichtig, um sich lange ein gut funktionierendes, genau messendes Arbeitsgerät zu erhalten. Der Bogenzirkel besteht daher aus Materialien wie Stahl oder Edelstahl. Für starke Beanspruchung gibt es auch Bogenzirkel aus geschmiedetem Stahl oder einer besonders gehärteten Anreißspitze.
Besonderheiten im Zirkelaufbau
Mit einem Bogenzirkel kann man auch Abstände am Boden oder Wänden abmessen, die direkt an eine Mauer grenzen. Um ein exaktes Messergebnis zu erhalten, sind daher die Schenkel des Bogenzirkels vierkantig. Das Gelenk kann genietet oder durchgesteckt sein. Da die Nieten aus einem weicheren Metall bestehen, kann auf Dauer die Messgenauigkeit durch Abnutzung oder Verformung der Niete etwas beeinträchtigt werden.
Auf die Spitze kommt es an
Je präziser ein Material angerissen werden muss, desto feiner sollte die Spitze sein. Bedenken Sie aber, dass bei der Bearbeitung harter Materialien eine zu dünne Spitze auch verbiegen kann. Spezielle Aufsätze erlauben alternativ auch Bleistifte, Kreide oder Fasermaler einzusetzen, wenn etwa Papier, Glas, Kunststoff oder Leder markiert werden soll.
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Spitzzirkel oder
Lochzirkel.